Montag, 30. Januar 2017

BWL und VWL - Der Betrieb - Definition sowie Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg

Definition Betrieb - Firma und Unternehmen

Ein Betrieb ist eine zeitlose, von der jeweils herrschenden Wirtschaftsordnung unabhängige Kategorie planvollen wirtschaften.

Firma: Firma ist der Name unter dem das Unternehmer arbeitet
Unternehmen ist die Gesamtheit der Betriebe die unter dem Namen Firma wirtschaftlich für einen Zweck und einen Wirtschaftsbereich tätig sind:Das Unternehmen ist die Perlenherstellung und der Vertrieb, die Firma Hilke Papaer -Paperpearls Husum hat den Betrieb Bstraße, Vstraße und W straße

Unternehmen: Ist die gesamte Bandbreite der Betriebe die in eine Tasche wirtschaften und unter dem Firmennamen handeln:

Beispiel: Perlen Jia Chaibo ( steht auf dem Klingelschild ist der Name = Firma ) hat Betriebe auf Sylt und Jena und verdient als Unternehmen 1000000 Euro am Tag.


Tatbestände für einen Betrieb nach Erich Gutenberg

Der Betrieb kann durch die Tatbestände für einen Betrieb, die von .. Gutenberg definiert wurden, beschrieben werden. Diese sind in systemdifferente Tatbestände und sytembezogene Tatbestände zu unterscheiden.
Systemdifferente Tatbestände beschreiben den Betrieb egal in welchem Wirtschaftssystem er vorzufinden ist. Dagegen beschreiben die systembezogenene Tatbestände den Betrieb in einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung.

Die Tatbestände sind:
Systemdifferente Tatbestände:
System der Faktorkombination ( Der Betrieb kombiniert die Produktionsfaktoren und Arbeitsmittel, sowie Werk-, Roh-, Hilfsstoffe zu den betrieblichen Zwecken )
System der Wirtschaftlichkeit ( Der Betrieb arbeitet nach dem ökonomischen Prinzip und versucht bei sparsamster Mittelverwertung die maximale Ergibigkeit zu erzielen )
und dem System des finanziellen Gleichgewichts ( Der Betrieb muss so wirtschaften, dass er stets seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann)

Systembezogene Tatbestände
Prinzip der inneren und äußeren Autonomie: Der Betrieb kann ohne Einfluss von Behörden arbeiten und seine Produktionspläne selbst bestimmten
Prinzip des Privateigentums Alle seine Produktionsfaktoren gehören ihm selbst
Prinzip der Gewinnmaximierung ( Erwerbswissenschaftliches Prinzip ) Der Betrieb will hohen Gewinn auf sein investiertes Kapital

Betriebswirtschaftlehre ist die Lehre der Unternehmen.

Unternehmen ist eine Wirtschaftseinheit unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit wo produktive Faktoren kombiniert werden ( Sachgüter und Dienstleistung) und dabei die Wirtschaftsordnung entsprechend nach innerer und äßerer Autonomie und dem wirtschaftlen Grundsätzen handelt.

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