Dienstag, 25. April 2017

Werbung in eigener Sache

Heute stelle ich Euch mal das Video Die drei Spinneren vor. Es passt natürlich nicht ganz auf diese Seite, doch war es mir wichtig Euch einmal zu zeigen welche Projekte wir noch so haben, außer einfach nur die kühle Wirtschaft voran zu treiben. Märchen und Sagen, Geschichten und Erzählungen, Heiteres und Trauriges findet Ihr auf dem Kanal für Sophie, Sophies Märchenland

Montag, 24. April 2017

Volkswirtschaftslehre - Der Homo Oeconomicus

Adam Smith ( 1723-1790 ) wusste schon, dass jeder nach seinem eigenen Wohle strebt. So kauft man die Wurst beim Metzger nicht, damit es dem Metzger gut geht, sondern damit man seinen Hunger auf Wurst stillt.

Der homo oeconomicus hat demnach folgende Merkmale


  • er denkt wirtschaftlich
  • er handelt rational
  • seine Entscheidungen beruhen auf Grundlage vollständiger Informationen
  • er hat stabile Präferenzen
  • er ist stets auf seinen persönlichen Vorteil bedacht


























In der Theorie wird davon ausgegangen, dass sich der Homo Oeconomicus stets so verhält, dass er den maximalen Nutzen aus seiner Entscheidung ziehen kann. Wenn er also zwischen zwei Wahlmöglichkeiten wäre, würde er stets jene wählen, die für IHN den größten Vorteil beinhaltet.

Beispiel: Simon kann sich entscheiden, entweder bekommt er 100 Euro oder er bekommt 80 Euro und sein bester Freund Eric bekommt 20 Euro. Nach dem Grundsatz des Homo Oeconomicus würde Simon nun die 100 Euro nehmen. Doch man kann davon ausgehen, dass es wenige Menschen gibt, die ihrem besten Freund die 20 Euro nicht gönnen.  Darum stellt die Wissenschaft diese Ansicht in Frage:

Moderne Theorien

man sieht den Homo Oeconomicus heute häufig kritisch. Da der Mensch nie ein vollständiges Informationsangebot hat und auch nicht immer rational handelt finden heutige Ökonomen die Annahme des Homo Oeconomicus unsinnig. Zudem muss man sagen, dass Werbung oder Marketing bei einem solchen Menschen wirkungslos wäre. Dies ist ja aber bekanntlich beim Menschen an sich nicht der Fall. Menschen kaufen eben manchmal nicht aus rein rationalen Motiven, sondern viele Käufe sind von Emotionen gelenkt.



Quellen und Stoffverortung:
Wo ist das in meinem Lernstoff:
ILS HEFT VWL 2  Kapitel 4.2
Wirtschaft für Einsteiger Arbeitsblatt 5

Zum Weiterlesen

http://www.bwl-wissen.net/definition/homo-oeconomicus
http://www.bwl-wissen.net/definition/homo-oeconomicus
http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/homo-oeconomicus/homo-oeconomicus.htm

Montag, 17. April 2017

Was kann ich im Alltag für meinen Wirtschaftsfachwirt tun?

Viele Dinge kann man nur lernen, wenn man sich an den Schreibtisch begibt und ackert, ackert und nochmal ackert. Andere Dinge erledigen sich so nebenbei. So beim Vorbeigehen sozusagen. Einige dieser Dinge möchte ich Euch noch mal auflisten, um Euch beim Lernen zu inspirieren und Möglichkeiten auf zu zeigen das zu Lernende besser zu verinnerlichen.


Nachrichten

Manchmal vergisst man es ja, die tägliche Dosis News aufzunehmen. Dabei wäre gerade das so wichtig, denn schließlich werden hier immer mal wieder Begriffe und Inhalte aufgegriffen, die auch als Wirtschaftsfachwirt Prüfling gewusst werden wollen. Von der ESBZ und dem Leitzins bis hin zur Konjunkturkrise es gibt fast kaum eine News die man nicht mit in den Ausbildungskanon einsortieren könnte.

Gespräche

Man sollte sich die Zeit nehmen und auch mal mit anderen Menschen über das Gelernte und über Politik zu sprechen. Sicher, nicht alles was Andere sagen hat Hand und Fuß doch darum geht es gar nicht. Es geht darum zu üben: Das Argumentieren, eine Meinung vertreten, Fragen zu beantworten, sich fachlich positionieren. Alles Dinge, die in der Prüfung abgefragt werden und wichtig sind.

Der Lernsnack zwischendurch

Man unterschätzt gerne die berühmten 10 Minuten am Tag und deren Effekt auf den Lernerfolg. 10 Minuten, das sind alle Werbepausen eines Abendfilmes zusammen. In denen kann man sich sehr gut noch mal die Karteikarten vornehmen, einfach durchlesen oder innerlich abfragen. In denen könnte man auch noch ein paar Seiten der Lernhefte lesen, ein Lehrbuch durcharbeiten oder sich in 10 Minuten am Tag Youtube Videos zu den Themen der Stunde heraussuchen.

10 Minuten am Tag, das sind bei 360 Tagen im Jahr, bei 1,5 Jahren Ausbildung ( was 360 Tagen plus 180 Tagen entspricht ) 540 Tage mit 10 Minuten, also 5400 Minuten, also 90 gesamte Stunden, was schon drei komplette Tage bedeutet in denen man Tag und Nacht lernt...

Also nehmt Euch die 10 Minuten, gönnt Euch den Bonus, baut den Lernsnack in Euer leben ein.

Wissen statt Fernsehezeitung

Nun mal Werbung in eigener Sache: Gönnt Euch statt einer Fernsehzeitung noch mal das Managermagazin oder ein anderes wirtschaftliches Fachblatt. Auch Börsenmagazine und Co können den Horizont doch deutlich mehr erweitern, als es eine Fernsehzeitung ( und sei diese noch so gut ) je  könnte.

Reportagen statt Spielfilm

Abends einfach mal eine Reportage gucken "Deutschland als Exportweltmeister " und Co kann den Horizont schon so sehr erweitern. Dies fließt dann auch die Inhalte mit ein, die man bei den Prüfungen wieder gibt und man kann sich im Fachgespräch und bei den Klausuren als umfassend informierter Prüfling präsentieren.  

Montag, 10. April 2017

VWL / BWL - Die drei Wirtschaftssektoren ( Erweiterung um den vierten Sektor )

In der Betriebswirtschaftslehre lassen sich die Firmen und Unternehmen in drei Arten von Gruppen gliedern. Diese sind nach ihrem Zeitpunkt im Produktionsprozess sortiert. Man nimmt eine solche Aufteilung auch deshalb vor, um festzustellen in welchem Sektor sich ein Unternehmen betätigt und welche Verarbeitungsstufe eines Produktes diese Stufe darstellt. Die drei Sektoren lassen sich vom primären über den sekundären Sektor bis hin zum tertiären Sektor einteilen.

Der primäre Sektor oder der Sektor der Urerzeugung

hier sind alle Betriebe zusammengefasst, die am Anfang des Produktionsprozesses stehen. Sie gewinnen oder produzieren die Rohstoffe meist direkt aus der Natur. Zum Beispiel fallen die Bauern in diesen Sektor, welche aus der Natur die Produkte gewinnen, die zur weiteren Verarbeitung in den gesamtwirtschaftlichen Umsatzprozess eingehen. So gewinnt der Bauer aus der Natur Milch, welche dann zum Herstellen von Seife verwendet werden kann. So entsteht im Sektor der Urerzeugung jenes Produkt, welches kombiniert mit anderen Produkten später zum Endprodukt wird.

In den Sektor der Urerzeugung fallen

  • Fischereien
  • Bergbau
  • Landwirtschaft
  • Wasserkraft und Windkaft


Der sekundäre Sektor oder der Sektor der Industrie / Weiterverarbeitung

In diesem Sektor werden alle Produkte aus dem Sektor der Urerzeugung  aufgegriffen und weiter verarbeitet. Hier werden zum Beispiel die landwirtschaftlichen Erzeugnisse verarbeitet. In unserem Beispiel wäre es die Molkerei, die die Milch aus der Landwirtschaft weiter verarbeitet.

In diesen Sektor fallen

  • Wasserwirtschaft
  • Industrie
  • Handwerk
  • zT Bergbau


Der tertitäre Sektor oder der Dienstleistungssektor

In dem dritten Sektor wird die aus der Urerzeugung gewonnene Rohmasse, welche im sekundären Sektor verarbeitet wurde verkauft und beworben. In unserem Beispiel gewann der Bauer Milch im Sektor der Urerzeugung, diese wurde im sekundären Sektor zu Seife verarbeitet und wird nun im tertiären Sektor verkauft,  weiter gehandelt ( Großhandel ), beworben und so weiter.
In diesen Sektor gehören
  • Banken
  • Versicherungen
  • Handel
  • Großhandel
  • Beratungen


Der quartäre Sektor oder der Sektor der Information

Klassisch zählt man die Betriebe und Berufe aus diesem Sektor zum tertiären Sektor. Doch der 1961 durch Jean Gottmann vorgeschlagene vierte Sektor hilft den Anforderungen unserer Informationsgesellschaft gerecht zu werden und diesen besonderen Wirtschaftszweig auch in den Wirtschaftssektoren ab zu bilden.

Hier gehören die Dienstleistungen aus der Beratung dazu. Das sind neben Rechtsanwälten auch Steuerberatger oder die Erziehungsberufe und die Heilberufe. Aber auch technische Zweige sind aus diesem Sektor nicht weg zu denken, es werden die IT Technologien und Kommunikationstechnologien hier eingegliedert und auch die Hochtechnologien, zB Nanotechnologien.

Der Quintäre Sektor oder der Sektor der Entsorgungswirtschaft

In diesem Sektor wird alles zusammen gefasst, was sich mit dem Entsorgen und Wegwerfen beschäftigt. Neben dem Recycling Sektor somit auch die Logistik der Entsorgung.
Hier finden sich

  • Abfallwirtschaft
  • Müllabführ
  • Kläranlagen
  • Recycling

Zeitliche Entwicklung

Ein Land entwickelt sich in der Regel vom primären Sektor hin zum tertiären Sektor. In Deutschland waren im 18. Jahrhundert noch über 60 Prozent der Arbeitnehmer im Sektor der Urerzeugung beschäftigt. Im Laufe der Zeit kam es zu einer Entwicklung hin zum dritten Sektor.  Dieser gewann mehr und mehr an Bedeutung und wurde schließlich im 21- Jahrhundert mit über 60 Prozent der Arbeitnehmer zum größten Arbeitsfeld der Deutschen. Im primären Sektor sind nur noch 3 Prozent der Arbeiter beschäftigt.


Quellen und weiterführende Links

http://www.cpw-online.de/kids/wirtschaftsbereiche.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaftssektor

Montag, 3. April 2017

Lernzettel / Fragenkatalog : Betrieb / Betriebswirtschaftslehre / Unternehmen / Tatbestände für einen Betrieb

Was ist ein Betrieb?
Eine zeitlose von der jeweiligen Wirtschaftsordnung unabhängige Kategorie wirtschaftlich planvollen Handeln
Nennen Sie ALLE Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg
  • Faktorkombination
  • Wirtschaftlichkeit
  • finanzielles Gleichgewicht
  • äußere/innere Autonomie
  • Privateigentum
  • Gewinnmaximierung

Nennen Sie die systemdifferenten Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg
  • Faktorkombination
  • Wirtschaftlichkeit
  • finanzielles Gleichgewicht

Nennen Sie die systembezogenen Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg
  • äußere Autonomie
  • Privateigentum
  • Gewinnmaximierung

Ordnen Sie zu welche Tatbestände nach Gutenberg A systemdifferent und b systembezogen sind
  • Faktorkombination A
  • Wirtschaftlichkeit A
  • finanzielles Gleichgewicht A
  • äußere Autonomie B
  • Privateigentum B
  • Gewinnmaximierung B

Nennen Sie die praktische Anwendung der sechs Tatbestände von Gutenberg und differenzieren Sie diese nach Systemdifferenten Tatbeständen und Systembezogenen Tatbeständen
Gutenberg kennt sechs Tatbestände für einen Betrieb:
3 Systemdifferente Tatbestände und 3 Systembezogene Tatbestände
Die Systemdifferenten Tatbestände sind

System der Faktorkombination: Wir kombinieren Leistung durch Arbeit mit den Betriebsmitteln und Werkstoffen:
Wir kombinieren unseren Arbeitseinsatz bei der Herstellung und beim Verkauf und die Papierstreifen (Rohstoffe ) mit dem Einsatz von Betriebsstoffen (Kleister )

Wirtschaftlichkeitsprinzip: Wir arbeiten mit sparsamen Mitteln und unter maximaler Ergibigkeit:
Wir versuchen so wenig Kleister und Lacke wie möglich zu verwenden und auch die Fahrtkosten und Standgebühren für die Märkte klein zu halten. Wir arbeiten so arbeitssparend wie möglich

Prinzip der äußeren Autonomie
Die Behörden haben keinen Einfluss auf die Produktionspläne
Keine Behörde sagt mir wann ich runde oder eckige Perlen machen soll
Prinzip der inneren Autonomie: Ich darf alles selbst bestimmen
Ich bestimme wann ich zu welchem Markt fahre und welche Marketingstrategie ich anwende, auch sonst bestimme ich alles allein
Erwerbswissenschaftliches Prinzip
ich habe für 100 Euro Kleister und Farben gekauft und will dafür jetzt einen möglichst hohen Erlös erzielen
Was ist der Unterschied zwischen einem Betrieb und einem Unternehmen?
Eine Firma, also ein Unternehmen hat mehrere Standorte. Die Firma Paperpearls by Hilkon ist das Unternehmen. Diese hat die Betriebsstelle auf Sylt und in St. Peter Ording, also hat das Unternehmen Paperpearly by Hilkon 2 Betriebe.
System der Faktorkombination
    Erkläre

( Der Betrieb kombiniert die Produktionsfaktoren und Arbeitsmittel, sowie Werk-, Roh-, Hilfsstoffe zu den betrieblichen Zwecken )

    Erkläre Prinzip der Wirtschaftlichkeit
System der Wirtschaftlichkeit ( Der Betrieb arbeitet nach dem ökonomischen Prinzip und versucht bei sparsamster Mittelverwertung die maximale Ergibigkeit zu erzielen )
und dem
    Erkläre
    Prinzip des finanzielles Gleichgewicht
System des finanziellen Gleichgewichts ( Der Betrieb muss so wirtschaften, dass er stets seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann)
Definition des U nternehmens
Eine Wirtschaftseinheit die unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit produktive Faktoren kombiniert und dabei der Wirtschaftsordnung entsprechend nach innere, äußerer Autonomie und dem wirtschaflichen Betrieb handelt
Welche Einteilung kann man in Bezug auf die allgemeine Betriebswirtschaftslehre vornehmen?
Man kann sie einteilen in die Betriebswirtschaftliche Theorie und in die Betrietswirtscahftliche Poltik
Was behandelt man in der Betriebswirtschaftlichen Theorie?
Die Zusammenhänge und Abläufe in der betrieblichen Entwicklung und die Ursache und Wirkung, sowie Beziehungen und gegenseitige Abhängigkeiten in der Wirtschaft
Was behandelt die betriebswirtschaftliche Politik?
Die Erkenntnisse lassen sich auf einzelne Fragen und auf Entwicklung von praktischen Verfahren anwenden
Wie kann man die spezielle Betriebswirtschaftlehre nach Zweigen aufgliedern?
Industriebetriebslehre Handelsbetriebslehre Bankbetriebslehre Versicherungsbetriebslehre Verkehrsbetriebslehre Betriebswirtschaftslehre des Handwerks Betriebswirtschaftslehre der öffentlichen Verwaltung
Wie kann man die spezielle Betriebswirtschaftlehre nach Funktionsbereichen aufgliedern?
Beschaffung Material und Lagerwirtschaft Leistungserstellungen/Produktion (Güter - Dienstleistungen) Absatz/Marketing Investition und Finanzierung Logistik/Transport Personal Betriebsführung (Leitung - Organisation - Planung) Rechnungswesen (Verwaltung - Controlling)
Warum braucht man eine Unterteilung der Betriebswirtschaftslehre in spezielle Fachbereiche?
Weil ein Industriebetrieb ganz andere betriebswirtschaftliche Aufgaben hat, als eine Bank oder eine Versicherung. Für die speziellen Bereiche gelten unterschiedliche Gesetze, verschiedene Wertschöpfungsprozesse und man braucht darum auch spezielle Einsatzgebiete
Welche Nachbarwissenschaft hat die BWL
VWL
Arbeitswirtschaft
Arbeitspysiologie
Betriebspsychologie
Betriebssoziologie
Wirtschaftsrecht
Welche Bedeutung haben die Tatbestände für einen Betrieb nach Gutenberg
Sie dienen dem Defininieren des Begriffs Betrieb und helfen die inneren Vorgänge zu verstehen. Zudem erklären sie auch in wie weit sich ein Betrieb zum System verhält
Ist jeder der speziellen Fachgebiete der speziellen Betriebswirtschaftslehre in allen Bereichen von Bedeutung?
Nein, ein Banker muss zum Beispiel nicht genau wissen wann man eine Haftpflichtversicherung so oder anders im Bedigungswerk festhält. Dieses Wissen ist aber für Versicherungskaufleute unabdingbar
Kann man die Inhalte der Betriebswirtschaftslehre klar von den Inhalten der Nachbarwissenschaften abgrenzen?
Nein, das ist nicht möglich, da sich Fachbereiche überschneiden und zum Teil auch ähnlich Formeln für die Berechnung von Sachverhalten verwendet werden. Die Betrachtung von Rentabilität ist zum Beispiel auch Gegenstand der Volkswirtschaftlichen Betrachtung.
Die --- nach--- teilen sich in zwei Bereiche, in einen ----Tatbestandbereich und einen ---- Tatbestandsbereich, wobei jeder Bereich drei Merkmale für einen Betrieb beinhaltet. Diese Merkmale sind - , - ,- ,_ ,- . Die Merkmale Faktorkombination und Wirtschaftlichkeit sowie das finanzielle Gleichgewicht sind ystemdifferente Merkmale, hingegen sind die äußere Autonomie, die Gewinnmaximierung und das Privateigentum ---- Tatbestände.
Die Tatbestände nach Gutenberg teilen sich in zwei Bereiche, in einen systemdiffernten Tatbestandbereich und einen sytembezogenen Tatbestandsbereich, wobei jeder Bereich drei Merkmale für einen Betrieb beinhaltet. Diese Merkmale sind Faktorkombination
Wirtschaftlichkeit
finanzielles Gleichgewicht
äußere Autonomie
Privateigentum
Gewinnmaximierung. Die Merkmale Faktorkombination und Wirtschaftlichkeit sowie das finanzielle Gleichgewicht sind systemdifferente Merkmale, hingegen sind die äußere Autonomie, die Gewinnmaximierung und das Privateigentum systembezogene Tatbestände.
Was bedeutet systemdifferent und systembezogen?
Dabei handelt es ich um die Tatbestände für einen Betrieb. Diese wurden vom Wirtschaftswissenschaftler Gutenberg definiert und er teilte die Merkmale in diese zwei Arten ein, die für jeden Betrieb zutreffen. Systemdifferent sind Merkmale die vom jeweiligen System unabhängig sind. Ein Betrieb wird diese Merkmale aufweisen egal in welchem Wirtschaftlichen System er sich befindet. Systembezogen nennt man hingegen jene Merkmale, die vom Wirtschaftssystem abhängig sind. Das kann so sein, dass eine Firma in einem marktwirtschaftlichen System diese Merkmale also anders aufweist als in einem planwirtschaftlichen Wirtschaftssystem
Wofür steht die folgende Definition?
Eine zeitlose von der jeweiligen Wirtschaftsordung unabhängige Kategorie wirtschaftlich planvollen Handeln
Für den Betrieb?

Die Betriebswirtschaftslehre gehört zu den Wirtschaftswissenschaften und kann auch in die Sozialwissenschaften eingegliedert werden.
Unter BWL  versteht man die Beschreibung, Erklärung und Vorhersage von Vorgängen die innerhalb von Wirtschaftseinheiten ( Unternehmen) ablaufenden. Ein Betrieb ist hierbei eine zeitlose von der jeweiligen Wirtschaftsordung unabhängige Kategorie wirtschaftlich planvollen Handeln.
Man unterteilt die BWL in die allgemeine und die spezielle Betriebswirtschaftslehre. Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre kann man in Betriebswirtschaftliche Theorie und – Politik unterteilen. Die spezielle BWL unterteilt man entweder nach Fachbereichen oder nach Funktionsbereichen. Zu den Fachbereichen gehören Immobilien, Handel, Banken, Versicherungen, Handwerk. Die Funktionsbereiche sind Marketing, Vertrieb, Beschaffung, Rechnungswesen, Controlling, und einige Weitere.
Die Übergänge zwischen allgemeiner und spezifischer BWL und den Funktionsbereichen sind oft fließend. Zudem hat die BWL noch Nachwissenschaften. Dazu gehört die VWL; Psychologie, Arbeitsphysiologie, Jura und viele weitere.
Was sind
VWL
Arbeitswirtschaft
Arbeitspysiologie
Betriebspsychologie
Betriebssoziologie
Wirtschaftsrecht
Nachbarwissenschaften der BWl
Was besagt folgende Definintion
Eine Wirtschaftseinheit die unter Betrachtung der Wirtschaftlichkeit produktive Faktoren kombiniert und dabei der Wirtschaftsordnung entsprechend nach innere, äußerer Autonomie und dem wirtschaflichen Betrieb handelt
Definition unternehmen
Was sind Transfertleistungen?
Alle Zahlungen vom Staat /( an die Bürger oder an die Firmen ) wo keine Gegenleistung erfolgt ( zum Beispiel Subventionen und Kindergeld)
Was wird als Faktoreinkommen bezeichnet?
Das Einkommen aus den Produktionsfaktoren. Miete aus dem Faktor Boden, Arbeit erziehlt Lohn und Gehalt, Kapital erzielt Zinsen
Was versteht man unter direkten Steuern?
Die Steuern, die nach dem Bruttoeinkommen direkt an den Staat abgeführt werden
Was fällt unter indirekte Steuern?

Steuern die nicht direkt gezahlt werden, zum Beispiel Campangersteuer, Mehrwertsteuer