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Montag, 2. Oktober 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen- Produktlebenszyklus

Der Produktlebenzyklus ist eine Methode um ein Produkt in seiner Umsatzentwicklung zu erfassen. Hierbei werden die Kennzahlen Umsatz und Gewinn in ihrer zeitlichen Entwicklung heran gezogen. 

Beziehung zu anderen Modellen

Der Produktlebenszyklus hat eine intensive Beziehung zur Boston Sales Matrix. Während diese dazu dient das Sortiment abzubilden und nach Faktoren der Marktposition zu unterteilen, ist der Produktlebenszyklus dafür gedacht ein Produkt in seinem zeitlichen Verlauf zu sehen.

Man kann eine Phase aus dem Produktlebenszyklus auch einer Position innerhalb der Boston Sales Matrix zuordnen.

Neben diesem Aspekt kann man die Inhalte aus dem Produktlebenszyklus Modell auch auf die 9 Felder Matrix von Mc Kinsey übertragen.

Bedeutung des Produktlebenszyklus


Die Bedeutung des Produktlebenszyklus ist gerade im stategischen Management sehr hoch. Leider kann man den Nutzen des Modells nicht vollständig nachweisen mit den gängigen empirischen Methoden, dennoch ist dieses Modell allgmein anerkannt. Wie bei allen Modellvorstellungen handelt es sich um ein idealtypisches Modell. Das bedeutet, dass das Modell nur ein Muster ist, welches unter idealen Bedingungen stattfindet und nur zum Teil auf die Realität übertragbar ist. Im realen Leben weichen ja die Bedigungen von diesem idealtypischen Modell ab. 

Es ist ein hilfreiches Modell, wenn es darum geht strategische Pläne zu entwickeln und ist deshalb auch ein gutes Werkzeug für das Management. 

Die Einflussfaktoren, die auf das Modell einwirken sind der wirtschaftliche Rahmen, in dem sich die Firma und das Produkt bewegt, die allgemeine Stimmung für den Konsum ( das Konsumklima), die Qualität und Quantität des Produktes, sowie die Innovationen, die ja dann auch den Markt verändern. Zudem sind die Kommunikationsfaktoren am Markt wichtig und wirken auf das Produkt ein, Gesetze und Auflagen verändern das Käuferverhalten und die Position des Produktes am Markt. 

Die Phasen des Produktlebenszyklus

Man teilt das Modell in die folgenden Phasen ein 
1.Einführungsphase
2.Wachstumsphase
3.Reifephase
4.Sättigungsphase
5. Degenerationsphase (Rückgang) ggf. wird auch noch von einer Nachlaufphase gesprochen.

In der Einführungsphase wird viel Werbung benötigt, um das Produkt bekannt zu machen. Dies ist nur wenig bekannt und es werden nur wenig Stücke von dem Objekt produziert.. Nur ein Teil der Nachfrage wird hierdurch befriedigt. In dieser Phase ist es wichtig, dass der Kaufwiderstand überwunden wird. 

Die Wachstumsphase ist durch einen langsam steigenden Gewinn gekennzeichnet. Hier steigt auch die Konkurrenz, denn die Bekanntheit des Produktes steigt. Die Kaufkraft nimmt in dieser Phase stark zu. Hier kommt der Break Even auch näher und das Produkt wird dem Endverbraucher bekannter.

In der Reifephase wächst der Gewinn des Produktes nun langsamer. Der Marktanteil ist umkämpft und der Gewinn wird langsam weniger. In dieser Phase sollte man auf Umsatzmaximierung setzen. Die Werbung zielt in der Reifephase des Produktlebenszyklus primär darauf ab die individuellen Produkteigenschaften ins rechte Licht zu rücken. 

Wenn Rückgang im Umsatz und Gewinn zu verzeichnen ist, kann man sagen, dass das Produkt stirbt. Die Gründe können vielfältig sein. Neben zu großem Wettbewerb und technischen Entwicklungen gibt es auch noch andere Ursachen für den Rückgang im Umsatz.

Als Gegenmaßnahmen kann man Änderungen am Produkt vornehmen, um dies wieder am Markt interessant zu machen oder man kann Erhaltungswerbung schalten, um den Umsatz an zu kurbeln.

Quellen und weiterführende Literatur

http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/marketing/produktlebenszyklus.php
http://www.betriebswirtschaft-lernen.net/erklaerung/produktlebenszyklus/
https://de.wikipedia.org/wiki/Produktlebenszyklus

Montag, 25. September 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen - Liste der Methoden und Zahlen

Hier einmal eine unordentliche Notiz zu den Kennzahlen und Methoden ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Denkstütze für unseren persönlichen Gebrauch, kann ggf ja aber auch für Euch hilfreich sein.
  • Entscheidungsbaumtechnik
  • Standortanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme
  • Verhältniszahlen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • Zeitreihenanalyse
  • Operations Research
  • Spieltheorie
  • lineare Optimimierung
  • Portfolio Methode
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Trendextrapolation
  • Brainstorming
  • Investitionsrechnung
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Früherkennungsanalysse
  • Lückenanalyse
  • Budgetierung
  • Indikatorprognosen
  • Wirkungsprognosen
  • Legeprognosen
  • Synektik
  • Nutzwertanalyse
  • Wertanalyse
  • morphologischer Kasten
  • Entscheidungstechniken#
  • Parameterschätzung
  • Korrelationsanalyse
  • Clusteranalyse

  • Kennzahlen
  • statistische Kennzahlen ( Vergleichszahlen, Gliederungsszahlen, Beziehungszahlen, Wertziffern, Indexzahlen )

  • Kennzahlen der BWL
  • Finanzierungsanalyse
  • Invesitionsanalyse
  • Finanzanalyse
  • Ergebnisanalsye
  • Rentabilitätskennzahlen
  • Materialbeschaffung
  • Lagerwirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

  • Kostenanalyse und Kostenvergleich
  • kritische Menge
  • Make or buy Analyse
  • Break Even Analyse

  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • statistische Verfahren
  • Dynamische Verfahren

  • ABC Analyse
  • Wertanalyse
  • Kostenreduzierung durch Gegenüberstellten von Funktionswerten zu Funktionskosten
  • XYZ-Analyse
  • FMEA Fehler-Möglichkeits und Einflussanalyse
  • Ursachenanalsye ( zB Ishikawa-Diagramm. Ursache Wirkung Diagramme)
  • Nutzwertanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Marktanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Produkt- Matrix von Ansofrt
  • Wertschöpfungsanalyse
  • PIMS Programm

  • Benchmarking
  • Konkurrenzanalyse
  • Früherkennungssysteme (für Reklamation und Konjunktur )
  • Planungstechniken ( Diagramm- Netzplantechnik )
  • Phasenmodelle für die Optimierung des Aufbaus und der Ablaufstrukturen im 
  • 3-/5-Modell oder 6-Stufenmodell REFA

  • Operations Research
  • Warteschlangentheorie
  • lineare Progammierung
  • Synektik
  • Brainstorming
  • Bionik
  • morphologischer Kasten
  • Delphi Modelle
  • Szenario Technik
  • GAP Analyse

  • Produktlebenszyklus
  • Erfahrungskurve
  • Portofolio Methode ( BCG-Matrix)
  • Potentialanaylse





Montag, 18. September 2017

Weitere Blogs für angehende Wirtschaftsfachwirte

Prüfung der Wirtschaftsfachwirte
http://www.klickst-du-schon.de/blog

Forum für Fachwirte
http://www.fachwirt-forum.de/

Fachwirtblog
http://www.fachwirt-blog.de/wirtschaftsfachwirt

Nebenberuflich Betriebswirt werden
http://nebenberuflich-zum-betriebswirt.de/allgemein/4-blogs-die-du-kennen-musst.html

Eintrag von geprüftem Wirtschaftsfachwirt
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/blog/710-neues-ziel-gefunden-gepr-wirtschaftsfachwirt/

Fachwirtblog
http://www.fachwirtihk.de/

Blog mit einigen Einträgen zum Thema Rechnungswesen
http://lernstoff.blogspot.de/

Erfahrungsbericht zum Wirtschaftsfachwirt
https://blog.genua.de/blog/post/immer-am-ball-bleiben-meine-weiterbildung-zum-wirtschaftsfachwirt.html

Wirtschaftsfachwirt gegen Betriebswirt
http://www.ihkbiz.de/ihkbiz-blog/entry/wirtschaftsfachwirt-vs-betriebswirt.html

Wirtschaftsfachwirtblog
http://wirtschaftsfachwirt1.rssing.com/chan-8668745/all_p1.html

Fragen zum Fachgespräch
http://blog.burkes.de/2016/05/mundliche-erganzungsprufung-fachwirte.html

Dr. M Ebert Lernhilfen und Lernimpulse
http://www.spassslerndenk-shop.de/mehr-von-marius-ebert/

Bewertungen zum ILS Wirtschaftsfachwirt
http://www.fernstudiumcheck.de/fernstudium/wirtschaftsfachwirt/ils-1126

Lernkarten rund 60 Euro
http://www.cobocards.com/blog/lernkarten-fuer-wirtschaftsfachwirte-ihk-prufung/2012/02

Forumsbeitrag
https://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/14498-pr%C3%BCfungen-schon-vorbei/

Qualifikation komplett als Webinar
http://mit-blog.de/lehrgang-zum-gepr-wirtschaftsfachwirtin-ihk-komplett-als-webinar-2/

Buchtipp, werde ich mir mal ansehen
http://www.epubli.de/shop/buch/BASISWISSEN---GEPR%C3%9CFTER-WIRTSCHAFTSFACHWIRT---HQ---BETRIEBLICHES-MANAGEMENT-Bianca-Wolfschmidt-9783737524957/42966

Montag, 11. September 2017

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Montag, 4. September 2017

Notenschlüssel für den Wirtschaftsfachwirt

Die Bewertungen der Prüfungsergebnisse spielen eine zentrale Rolle, wenn es um die Frage geht: Bestanden oder durchgefallen. Die folgende Aufstellung soll helfen Licht ins Dunkel der Bewertungen zu bringen und eine Übersicht über die Punkte und Noten bringen.


Die Punkte kann man auch als Prozentangaben verstehen, da sich die maximale Punktzahl von 100 Punkten als Basis dafür eignet. 

Note 1 (sehr gut): 100 - 92 Punkte

  • 100 - 99 Punkte = Note 1,0
  • 98 - 97 Punkte = Note 1,1
  • 96 Punkte = Note 1,2
  • 95 Punkte = Note 1,3
  • 94 Punkte = Note 1,4
  • 93 - 92 Punkte = Note 1,5

Note 2 (gut): 91 - 81 Punkte
  • 91 Punkte = Note 1,6
  • 90 Punkte = Note 1,7
  • 89 Punkte = Note 1,8
  • 88 Punkte = Note 1,9
  • 87 Punkte = Note 2,0
  • 86 Punkte = Note 2,1
  • 85 Punkte = Note 2,2
  • 84 Punkte = Note 2,3
  • 83 Punkte = Note 2,4
  • 82 - 81 Punkte = Note 2,5

Note 3 (befriedigend): 80 - 67 Punkte
  • 80 Punkte = Note 2,6
  • 79 Punkte = Note 2,7
  • 78 Punkte = Note 2,8
  • 77 Punkte = Note 2,9
  • 76 Punkte = Note 3,0
  • 75 - 74 Punkte = Note 3,1
  • 73 - 72 Punkte = Note 3,2
  • 71 - 70 Punkte = Note 3,3
  • 69 - 68 Punkte = Note 3,4
  • 67 Punkte = Note 3,5

Note 4 (ausreichend): 66 - 50 Punkte
  • 66 Punkte = Note 3,6
  • 65 Punkte = Note 3,7
  • 64 Punkte = Note 3,8
  • 63 - 62 Punkte = Note 3,9
  • 61 - 60 Punkte = Note 4,0
  • 59 - 58 Punkte = Note 4,1
  • 57 - 56 Punkte = Note 4,2
  • 55 - 54 Punkte = Note 4,3
  • 53 - 52 Punkte = Note 4,4
  • 51 - 50 Punkte = Note 4,5


-------------------- ab hier ist man in dem Fach im roten Bereich ---------------------

Note 5 (mangelhaft): 49 - 30 Punkte
  • 49 - 47 Punkte = Note 4,6
  • 46 - 45 Punkte = Note 4,7
  • 44 - 43 Punkte = Note 4,8
  • 42 - 41 Punkte = Note 4,9
  • 40 Punkte = Note 5,0
  • 39 Punkte = Note 5,1
  • 38 - 37 Punkte = Note 5,2
  • 36 - 35 Punkte = Note 5,3
  • 34 - 33 Punkte = Note 5,4
  • 32 - 30 Punkte = Note 5,5

Note 6 (ungenügend): 29 - 0 Punkte
  • 29 - 25 Punkte = Note 5,6
  • 24 - 20 Punkte = Note 5,7
  • 19 - 15 Punkte = Note 5,8
  • 14 - 10 Punkte = Note 5,9
  • 9 - 0 Punkte = Note 6,0

Quellen
  1. http://www.gepruefter-wirtschaftsfachwirt.info/ihk-notenschluessel/
  2. http://www.fachwirtihk.de/notenschluessel/
  3. https://www.ihkakademie-sbh.de/fileadmin/user_upload/Pruefung/Merkblatt_WFW_Teil_2.pdf


Montag, 28. August 2017

10 Tipps für eine gute Prüfungsvorbereitung

Heute wollte ich Euch mal ein paar Hinweise aus der Praxis geben. Leute, der Kampf ist real. Man muss so viele Dinge unter einen Hut bekommen, dass ich denke dass dieser Beitrag eventuell auch Leuten hilft, die ähnlich wie wir rudern, kämpfen und arbeiten und nicht richtig zu potte kommen. Jeder, der nebenberuflich was auf die Beine stellt, wird diese Probleme kennen.


1.Tipp organisier Dich

Es ist ist leider so, dass man sich fühlt wie im Aufgaben Dauerfeuer wenn man den Job und die Lerneinheiten miteinander verbinden will. Doch die Abhilfe hierfür ist denkbar einfach. Macht Euch mit Hilfe eines Wochenplanes, einer Tages 2 Do Liste und einem gut eingerichtetem Lehrplatz das lernen leichter.

Welche Papiere können bei der Organisation helfen?
  • Klausurliste
  • Themenübersicht
  • Wochenplan
  • Stoffliste


2.ABC des Lernens

Unsere liebe Kollegin brachte mir etwas sehr wesentliches zum Thema Prüfungsvorbereitung bei. Diese Lektion ist mir bis heute gut im Gedächtnis. Man kann sich mit Hilfe des ABC sehr viel helfen, wenn es um eine gute, fundierte Prüfungsvorbereitung geht:
a = Ability also Fähigkeit. Man sollte Kompetenzen aufbauen und sich im Stoff sicher fühlen
b= Breaks also Pausen, diese sind genau so wichtig wie das Lernen an sich. Dieser Punkt wird von Vielen, auch von mir oft vergessen
c= Currage Mut, dies ist vielen bekannt, also das man genau so viel kann wie viel man sich zutraut. Und das ist leider oft zu wenig. Nur Mut meine Lieben, man kann mehr als man denkt.

3. Materialvariationen

Immer nur mit einem Buch lernen? Immer nur auf die selben Zettel starren, das kann sehr öde sein. Wir haben hier eine breite Auswahl der verschiedensten Medien zusammen gestellt und werden auch noch mehr bereit stellten. So kann man sich dann in Sachen Vorbereitung herrlich abwechseln. Man sollte dabei auch ruhig ein oder zwei Bücher in den Besitz nehmen. Wenn man einen Sachverhalt in dem einen Buch oder im Lehrmaterial nicht versteht, so kann man sich dies mit Hilfe der anderen Bücher besser erklären.

4. Veranschaulichungen, Beispiele und Zeichnungen

Es kann hilfreich sein, wenn man für die Prüfungen lernt, für alle Inhalte selbst noch einmal einen anderen Zugang zu wählen. Unglaublich hilfreich ist es, wenn man für einen Lehrinhalt noch einmal ein eigenes Beispiel erstellt. Es kann auch super für das Lernen sein eine Zeichnung zum Sachverhalt zu erstellen.

So hat man beispielsweise das Thema der Betrieb und muss erklären was einen Betrieb ausmacht. Dies macht man laut der Stoffübersicht nach den Tatbeständen, welche ja entweder systemdifferent oder systembezogen sein können. Nun ist es sehr sinnvoll, will man sich diese Inhalte merken, wenn man sich einmal eine kleine Mindmap macht, oder anders grafisch arbeitet. Bilder können nämlich besser behalten werden. Außerdem kann es sinnvoll sein sich zu den Tatbeständen ein Beispiel auszudenken. Dazu stellt man sich eine Firma XY vor und prüft ob hier diese Tatbestände vorliegen und wann.

5.Videos als Ergänzung

Was super hilfreich ist ist, wenn man sich bei youtube eine Playlist anlegt. Wir werden für Euch eine Playliste anlegen mit den Videos die wir gut fanden, so könnt Ihr da immer schauen und von den besten Videos profitieren. Die Playliste ist eine gute Ergänzung, man kann sie sich immer dann ansehen, wenn man gerade mal länger vor dem PC sitzt oder auch bei einer Autofahrt oder ähnliches. Das gute daran ist, dass man diese Videos dann ja von überall sehen kann.

Sie dienen natürlich nicht als alleinige Vorbereitung, aber sind eine gute Ergänzung.

6. Machen, machen, machen

Einige Sachen lernt man nicht durch lesen. Einige Sachen lernt man nur durch machen. Beim Wirtschaftsfachwirt kommt es nicht nur darauf an, dass man theoretische Sachverhalte und Denkmodelle wiedergibt. Man muss auch in der praktischen Anwendung, also im Können überzeugen. In mehreren Teilbereichen ist es wichtig, dass man permanent Übungsaufgaben bearbeitet und diese auch stetig anwendet. Das wären die Teilbereiche

  • Rechnungswesen
  • Kosten- und Leistungsrechnung
  • Controlling
  • Kennzahlen


Einfach alles wo gerechnet wird muss auch geübt werden. So lernt man das einfach besser, als wenn man immer stur auf die Formeln starrt.

7. Immer alle wiederholen

Das ist der schwierigste Punkt. Ich kenne Lerner, die üben BWL, danach VWL, dann Rechnungswesen und so weiter. Wenn die Prüfung ansteht ist die BWL Sache aber schon so lange her, dass sie gar nicht in der Lage sind die Sachen noch abzurufen.

Wie kann man dieses Problem umgehen? Ganz einfach, arbeitet mit Karteikarten. Legt Euch einen Karteikasten an, und wenn dieser auch die Größe eines Wäschekorbes hat. Mir war dieser Sachverhalt so wichtig, dass ich dazu einen eigenen Beitrag angefertigt habe.


8.Lesen und Erfahrungen anderer 

Es kann sehr nützlich sein, wenn man sich an den Erfahrungen von vorherigen Teilnehmern orientieren kann. So kann es auch ganz gut sein, wenn man sich durchliest oder anhört was den anderen Teilnehmern in ihren Prüfungen Probleme bereitet hat.

Für angehende Wirtschaftsfachwirte gibt es viele Foren und Austauschmöglichkeiten im Internet. Hier wird auch noch eine Linkliste erscheinen, damit Ihr gut und sicher in die Prüfungen starten könnt.

9.Anhand echter Prüfungen üben

Man sollte sich früh an den Fragestellungen und dem Aufgabenaufbau der echten Prüfungen orientieren. Was soll es bringen die Aufgaben im Lehrbuch gut hinzu bekommen, wenn man dann aber in der Prüfung scheitert.

10.Jeden Tag ein Stückchen weiter

Es mag profan klingen. Es mag selbstverständlich sein. Dennoch finde ich es sehr erwähnenswert. Im Wirtschaftsfachwirt hat man das Glück, dass sich die Themengebiete ergänzen und aufeinander aufbauen. So kommt das Thema Bilanz in vielen Themenbereichen vor und auch die Produktionsfaktoren sind in BWL und VWL  zu finden, aber auch in anderen Bereichen. Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Darum ist es super, wenn man sich jeden Tag damit beschäftigt. Lasst Euch nicht entmutigen, wenn es nicht so schnell voran geht wie Ihr es gerne hättet. Geht ruhig aber sicher jeden Tag im Stoff einen Schritt weiter oder festigt. Ihr werdet Euch wundern wie weit Ihr mit der Politik der vielen, kleinen Schritte kommen werdet.

Viel Glück und noch mehr Erfolg <3
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