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Montag, 5. November 2018

AIDA Prinzip

Wir alle kennen sich das AIDA Prinzip, in dem man in dieser schönen und griffigen Merkformel erfasst hat wie der Verlauf vom ersten Wahrnehmen eines Produktes bis hin zum späteren Kauf abläuft.

Dieses Prinzip ist vielseitig anwendbar. Neben der  Werbung gilt auch beim Platzieren von Produkten im Supermarkt oder bei anderen Faktoren  das AIDA Prinzip

AIDA beschreibt mit den Buchstaben die Reihenfolge des Kaufprozessen

A= Attention = Aufmerksamkeit
I = Interest = Interesse
D= Desire = Begierte
A= Action= Aktion

Die Aufmerksamkeit, also Attention, ist die Grundvoraussetzung für alle späteren Handlungen mit dem Produkt. Es ist der Job des Werbers, dass die Parameter des  Produktes die Aufmerksamkeit der Kunden gewinnen. Wem das nicht gelingt, der kann das Produkt auch nicht verkaufen. Nur das was der Kunde sieht und wahrnimmt kann der Kunde auch kaufen.

Interest ist der zweite Schritt im AIDA Prinzip

Im nächsten Schritt muss der Kunde das was er dank der Attention wahrgenommen hat  als interessant wahr nehmen. Das bedeutet, dass das Gesehene den Kunden ansprechen muss. Es muss ihn erreichen, sonst schlägt die Werbung fehl oder die Produkte werden nicht in den Fokus der Aufmerksamkeit gelangen. Man begibt sich als Kunde dann weiter auf die Suche nach Neuen Produkten.

Darauf folgt Desire

Desire also die Begierde führt dann dazu, dass aus dem einfachen Beachten auch wirklich ein Kaufinteresse wird. In diesem Falle muss das anfängliche Aufmerksammachen und das Wecken von Interesse dazu führen, dass man das Produkt will. Das bedeutet, dass das Produkt den Kunden anspricht und im Punkt Desire dann so berührt, dass er dies unbedingt haben will.

Aktion

Als letzten Schritt wollen wir das Produkt, Das geweckte Interesse hat Begierde ausgelöst Dieses wird dann in die Aktion, also den eigentlichen Kauf umgeleitet. 

Montag, 11. Juni 2018

Produktionsfaktoren aus betriebswirtschaftlicher und volkswirtschaftlicher Sicht

Die Produktionsfaktoren gehen in den Produktionsprozess eines Objektes ein. Man muss hierbei zwischen der volkswirtschaftlichen Definition der Produktionsfaktoren und der betriebswirtschaftlichen Definition unterscheiden. Denn der Begriff Produktionsfaktor kann je nach Wissenschaft unterschiedlich gefasst sein. Beides ist aber der Input in den Produktionsprozess in Form der Produktionsfaktoren. Der Output des Produktionsprozess kann dann ein Produkt oder eine Dienstleistung sein. 

Der Produktionsprozess

Im Produktionsprozess werden die Produktionsfaktoren kombiniert. Dies geschieht mit Berücksichtigung des Ökonomischen Prinzips und unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit und der Rentabilität. Durch die Kombination der verschiedenen Produktionsfaktoren entstehen Waren und auch Dienstleistung, welche für einen Erlös an den Markt gebracht werden. Hier wird wieder ein Preis erzielt, der wieder in die Investition mündet. Ältere Betrachtungen der Produktionfaktoren gehen auf Adam Smith zurück, neue Betrachtungsweisen nehmen zu den drei Grundlegenden noch weitere Produktionsfaktoren hinzu, sie erweitern die Liste zum Beispiel um Bildung, Energie oder weitere Faktoren.

Welche Produktionsfaktoren gibt es

Man unterschiedet die Produktionsfaktoren
  • Arbeit ( also Humankapital )
  • Boden ( also Naturalkapital )
  • und Kapital ( also Sachkapital ) 
voreinander. Hierbei ist Arbeit nicht nur Lohnarbeit und dispositive Arbeit, sondern auch das Unternehmer sein ist Arbeit, doch auch Bildung im Sinne von Ausbildung und Weiterbildung fällt unter Arbeit.

Orginärer Produktionsfaktor und deriativer Produktionsfaktor

Man kann diese auch in orginäre, also ursprüngliche Produktionsfaktoren einteilen, die Boden ( wie Klima und Wasser, Bodenschätze und die Erdoberfläche beinhalten ) und  Arbeit ( geistige Arbeit und körperliche Arbeit, sowie leitende und angeführte Arbeit) beinhalten.

Kapital ist dagegen ein deriativer, also abgeleiteter Produktionsfaktor.

Kapital: 

Patente, Verfahren, Geld  auch in Form von Zinsen, Anlagekapital oder auch Dividenden fallen unter diesen Produktionsfaktor.  Kapital lässt sich in Geldkapital unterteilen und damit sind finanzielle Mittel gemeint, die in Form von Investition und Realkapital wie die produzierten Produkte und Werkzeuge und Maschinen.

Bei Kapital handelt es sich um einen abgeleiteten Produktionsfaktor. Dieser entsteht durch die Ausbeutung von Arbeit und Boden. Die Bildung von Realkapital in Form von Gebäuden und Maschinen kann nur durch Konsumverzicht ( Sparen ) entstehen.

Man muss auch Bruttoinvestitionen von Nettoinvestitionen unterscheiden. Bruttoinvestitionen sind teilbar in Anlageinvestiitionen die sich aus Ersatzinvestitionen plus Neuinvestitionen ergeben oder Vorratsinvestition in Betriebsstoffe, Rohstoffe und Hilfsstoffe.

Man kann Kapital auch noch anders unterteilen. Unter Realkapital oder auch Sachkapital versteht man alle Elemente, die man zur Gütererzeugung braucht. Das Produktive Kapital sind die Lagervorräte, Anlagen und Maschinen.  Soziales Kapital findet man in Bildungseinrichtungen, Forschungseinrichtungen und im Gesundheitswesen. Das Geldkapital ist das Geld als Kaufmittel als Vorstufe vom Sachkapital.

Boden

Alle Elemente aus der Natur, die zur Produktion genutzt werden, fallen unter den Produktionsfaktor Boden. Boden: Miete und Pacht, Energie und andere Produktionsfaktoren. Auch die Rohstoffe können unter diesen Faktor fallen. Steuern, die den Boden betreffen sind hier auch unter diesem Punkt zu betrachten.

Der Faktor Boden ist durch einige Merkmale gekennzeichnet. Er ist nicht vermehrbar und hat eine feste Lage. Zudem stellt Boden ein Anbaufaktor ( Landwirtschaft ) oder ein Abbaufaktor ( Erze, Salze, Kohle ) oder einen Standortfaktor dar

Arbeit

Die Arbeit als Produktionsfaktor ist ein wichtiger Punkt. Dieser ist in der volkswirtschaftlichen und der betriebswirtschaftlichen Betrachtungsweise gleichermaßen vorhanden. Man kann hier als Faktoren Lohn, Gehalt und Honorar, aber auch Tantiemen darunter zusammenfassen. Auch steuerliche Aspekte, die in den Bereich Arbeit fallen müssen bedacht werden.

Arbeit ist ein orginärer Produktionsfaktor, man kann diese in exekutive Arbeit unterteilen und dispositive Arbeit, also in ausführende Arbeit und leitende Arbeit. Der dispositive Faktor kombiniert alle Produktionsfaktoren optimal nach dem ökonomischen Prinzip mit dem Versuch ein optimales Produktionsergebnis zu erzielen.

Außerdem kann eine Einteilung in gelernte und ungelernte Arbeit oder in selbstständige und unselbstständige Arbeit vorgenommen werden. Eine weitere Einteilung in körperliche und geistige Arbeit ist möglich.

Weitere Produktionsfaktoren


Bildung

Kann als weiterer Produktionsfaktor gesehen werden. Hierzu gehört nicht nur das Know How, sondern auch erworbenes Wissen, Wissen über wirtschaftliche Aufgaben und Zusammenhänge und ähnliches

Energie

Eine weitere Erweiterung der Produktionsfaktoren stellt der Faktor Energie dar. Dieser ist in der heutigen Zeit ein nicht unerheblicher Kostenfaktor und muss darum auch Berücksichtigung finden.

Natur

In der Volkswirtschaftslehre denkt man auch darüber nach das Modell noch um den Faktor Natur zu erweitern. Hier fallen Faktoren wie Wasser hinein.

unternehmerische Tätigkeit

Jean-Baptiste Say nahm 1845 eine Erweiterung der Faktoren um den Punkt der unternehmerischen Tätigkeit vor. Dies sei ein eigenständiger Produktionsfaktor und unabdingbar für dessen Entstehung und somit auch für die volkswirtschaftliche Betrachtung des Produktes.

Kapital

Geld und Grundstücke

ältere Ansätze zum Thema Produktionsfaktoren gehen auf Adam Smith zurück. Weitere Erweiterung der drei Produktionsfaktoren sind der Faktor Energie

Betriebswirtschaftliche Bezeichnung Produktionsfaktoren (zB Nach Gutenberg )

Man unterscheidet die volkswirtschaftliche Sicht auf die Produktionsfaktoren von der betriebswirtschaftlichen Sicht auf die Produktionsfaktoren.
In der betriebswirtschaftlichen Betrachtung hat man die Werkstoffe die man braucht um ein Produkt herzustellen als Produktionsfaktor bezeichnet. Hierunter fallen dann aber nicht nur die Betriebsstoffe und Werkstoffe, sondern neben den Betriebsmitteln wird auch die Arbeit als Produktionsfaktor bezeichnet.

Die betriebswirtschaftlichen Produktionsfaktoren werden in der Kosten- und Leistungsrechnung betrachtet und als Werteverzehrer betrachtet. Die Kostenarten zeigen auch welche Produktionsfaktoren wie hoch beansprucht wurden beim Produktionsprozess und wie kostenintensiv diese sind. Man kann genau sehen wie kostenintensiv, wie arbeitsintensiv oder wie materialintensiv, wie energieintensiv die Herstellung von einer bestimmten Produktgruppe ist.

Mit den Faktorkosten stellt man ein Produkt her, welches dann einen bestimmten Betrag am Markt erreicht, dies nennt man die Leistung am Markt.


Elementare und dispositive Produktionsfaktoren

Man kann diese Produktionsfaktoren in elementare Produktionsfaktoren und dispositive Faktoren einteilen. Die elementaren Produktionsfaktoren bezeichnen die Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstoffe, welche man für die Produktion braucht, aber auch Maschinen und Werkhallen. Die dispositiven Faktoren koordinieren die elementaren Faktoren bei der Produktion. Die Unterteilung der elementaren Produktionsfaktoren in ausführende Arbeit, Betriebsmittel ( Anlagen, Technik und Maschinen ), sowie Werkstoffen ( Rohstoffen, Hilfsstoffen und Betriebsstoffen ) ist vor allem auch unter dem Aspekt der Auswertung von Kosten und Nutzen sinnvoll.  Die dispositiven Produktionsfoktoren in Geschäftsleitung und Geschäftsführung und Leitung, Planung und Organisation führt zu einem guten Produktionsergebnis im Besten fall.

Zusammenwirken der Produktionsfaktoren

Wenn man die elementaren Produktionsfaktoren im Produktionsprozess anschaut, stellt man fest, dass diese die Grundlage für die Leistungserstellung sind. Arbeit kann in Form einer objektbezogenen Arbeit sein, zum Beispiel in Form eines Monteurs, der die unfertigen Erzeugnisse zusammen fügt.

Unter den Werkstoffen versteht man alle Rohstoffe, Hilfsstoffe und Betriebsstofe. Beibei kann man sagen, dass die Rohstoffe den Hauptteil des späteren Produktes einnehmen und die Hilfsstoffe ein Nebenteil der  zu Produktion notwendigen Elemente sind. Betriebsstoffe sind nicht ein Teil des späteren Produktes, sondern gehen nur als Hilfsmittel für den Produktionsprozess in die Kosten für die Herstellung ein. So sind die Betriebsstoffe zum Beispiel die Schmiermittel für die Maschinen oder das Benzin für die Firmenautos.

Zudem muss man noch den dispositiven Faktor mit einbeziehen. So hat der Chef die Leitung und Kontrolle über den Prozess der Produktion

Der Nachteil des Modells nach Gutenberg

Diese Betrachtung hat auch einige Nachteile, so ist man da sehr auf produzierendes Gewerbe focussiert, wie die Industrie. Die Betrachtung von Dienstleistungen kommt bei dieser Einteilung der Produktionsfaktoren viel zu kurz. Außerdem wird der tertiäre Sektor durch diese Betrachtungsform gar nicht hinreichend abgebildet. Die Entstehung eines Produktes lässt sich nicht hinreichend mit den betriebswirtschaftlich bezeichneten Produktionsfaktoren beschreiben. Das ist bedauerlich, da der tertiäre Sektor von hoher und steigender Bedeutung ist.

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Quellen:
  • PrüfFachw. S.26
  • http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.doelle-web.de%2Fcoaching%2Fwiso%2Fclipart%2Fproduktionsfaktoren.gif&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.doelle-web.de%2Fcoaching%2Fwiso%2Fproduktionsfaktoren.html&h=428&w=720&tbnid=BIamkmKhi8tKfM%3A&vet=1&docid=rb4jhM_XakcqqM&ei=wCFMWJfyLIrZgAb7srmoBQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=1269&page=0&start=0&ndsp=16&ved=0ahUKEwiX0pzw-unQAhWKLMAKHXtZDlUQMwgxKAMwAw&bih=918&biw=1280
  • http://images.google.de/imgres?imgurl=https%3A%2F%2Fgerdzeitler.files.wordpress.com%2F2012%2F11%2Fproduktionsfaktorenpng01.png%3Fw%3D346%26h%3D232&imgrefurl=https%3A%2F%2Fgerdzeitler.wordpress.com%2Fproduktionsfaktoren%2F&h=232&w=346&tbnid=WUl28uTnRjKMbM%3A&vet=1&docid=jhu61xh1uMWVfM&ei=wCFMWJfyLIrZgAb7srmoBQ&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=463&page=0&start=0&ndsp=16&ved=0ahUKEwiX0pzw-unQAhWKLMAKHXtZDlUQMwgwKAIwAg&bih=918&biw=1280
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Produktionsfaktor
  • http://www.bwl-wissen.net/definition/produktionsfaktoren
  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/produktionsfaktoren.html


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Montag, 16. Oktober 2017

Produkteigenschaften für den Verkaufserfolg - Handlungsspezifische Qualifikationen

Im Rahmen der Produktpolitik unterscheidet man zwischen einer Sortimentspolitik und einer Produktpolitik. Hierbei gehören mehrere Aspekte zu einem erfolgreichen Handel und ein Aspekt der erfolgreichen Produktpolitik ist dieser Teilaspekt.

In diesem Beitrag wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Produkteigenschaften den Verkaufserfolg beeinflussten können. 


Die Verfügbarkeit 
Wer ein Produkt kaufen möchte, der möchte es auch bald haben. Manchmal sind bestimmte Produkte aus gesetzlichen oder organisatorischen Gründen in bestimmten Ländern nicht verfügbar. Dies kann für Ärger bei den Kunden sorgen. Darum ist bei der Produktpoltik darauf zu achten, dass die Produkte auch stets verfügbar gehalten werden.

Das Image
Qualität ist das Eine, jedoch nützt ein tolles Produkt nicht viel, wenn die potentiellen Kunden kein Vertrauen zur Marke oder zum Produkt haben. Ein gutes Image kann dafür sorgen, dass man sich gerne mit dem Produkt zeigt. Es sollte das Ziel aller Marketing Maßnahmen sein ein positives Image für die Marke und die Produkte, für die Firma und deren Sortiment auf zu bauen.

Der Preis 
Der Preis ist ein wesentliches Verkaufsargument. Mögen Kunden zwei Produkte gleich gerne, so kann der Preis ein entscheidendes Kriterium für den Kauf oder das Ausweichen auf das Alternativprodukt sein. Darum gilt des den Preis immer gut am Mark zu orientieren und gegebenenfalls zu korrigieren.

Die Marke 
Um ein Produkt erfolgreich verkaufen zu können braucht man eine positiv besetzte Marke. Diese sollte geschickt mit Hilfe eines guten Marketing aufgebaut worden sein und man sollte auch hierin viel Kraft investieren. Eine gut einführte und positiv besetzte Marke verkauft die Produkte fast von selbst, aus sich heraus.

Die Lebensdauer
Dieser Punkt ist nicht ganz unwichtig. Egal ob es hierbei um die Lebensdauer geht, die das Produkt tatsächlich hat oder darum welche Lebensdauer man ihm zuschreibt. Häufig ist eine lange Lebensdauer ein sehr gutes Verkaufsargument. Jedoch gibt es auch Hersteller, die bewusst auf eine künstlich verkürzte Lebensdauer von Produkten setzten und diese nach einer gewissen Zeit kaputt gehen lassen. Man spricht hierbei von geplanter Obsoleszenz, jedoch ist diese in der Praxis schwer nachweisbar.

Die Qualität
Die Lebensdauer und die Qualität können miteinander einher gehen. Jedoch muss dies nicht der Fall sein, wenn es sich zum Beispiel um Verbrauchsgüter handelt.
Wer Qualität zu seinem Maßstab macht, der liegt voll im Trend, so sind die Menschen insgesamt weit aus qualitätsbewusster geworden, als dies noch vor fünf Jahren der Fall war.

Die Form
Wenn die Form den individuellen Konsumgewohnheiten entspricht steigt die Chance das Produkt auch absetzen zu können

Die Erhältichkeit 
Erhältlichkeit ist nicht das selbe wie die Verfügbarkeit. Man kann jedoch davon ausgehen, dass ein Kunde, ist das Produkt nicht verfügbar und erhältlich auf ein Subsitutionsgut ausweichen wird.

Der Nutzen 
Der Nutzen ist individuell zu bewerten. Die Aufgabe eines gelungenen Marketing liegt auch darin den Kundennnutzen hervor zu heben und zu verdeutlichen. Wer den Kundennutzen erkannt hat und heraus stellt, dem ist ein guter Absatz des Produktes gewiss.

Die Ökologie 
Immer mehr Kunden verlangen nach Umweltverträglichen Produkten.

Die Service Leistungen
Neben dem Produkt an sich spielt der Service eine große Rolle. Neben Garantie und Wartungsangeboten können auch kostenlose Beratungen und ein Mehr an Service den Produktverkauf fördern.

Die Verpackung 
Die Verpackung gilt als eigener Verkäufer. Mit der richtigen Verpackung verkaufen sich Produkte fast von selbst. So gehört es zu den wichtigsten Eigenschaften eines Produktes wie es verpackt ist. Auch wenn diese im späteren Gebrauch keine Rolle mehr spielt kann die Verpackung doch den Ausschlag fü reine Kaufentscheidung geben.

Quellen
Handlungsspezifische Qualifikationen Seite 353

Montag, 9. Oktober 2017

Marketing - Phasen des Marketing Plans - Handlungsspezifische Qualifikationen

Ein Marketingplan ist der schriftlich formulierte Plan wie man Marketingziele erreichen kann und welche Mittel und Wege sich anbieten diese Ziele mit dem Unternehmensleitbild in Einklang zu bringen.

Es gibt verschiedene Marketing Pläne, die sich nach einer zeitlichen Einteilung oder einer inhaltlichen Planung richten können. Außerdem kann man noch Marketingpläne nach Genauigkeit und Zielsetzung unterscheiden.

Grundlegende Aspekte sind die künftigen Absatzentwicklungen für die ein Absatzprogramm aufgestellt werden soll,

Der klassische Prozess der Marketingplanung läst sich in die folgenden sechs Phasen zerlegen:

Phase 1 ist die Phase der Problemerkennung. In dieser Phase geht es darum den Ist Zustand zu erfassen und die Ursachen für fehlende Umsatzzahlen oder sinkende Erlöse zu erkennen. Hier liegen mögliche Ursachen in einem steigenden Wettbewerb oder darin, dass die Preise zerfallen.

Die zweite Phase ist die Situationsanalyse. In dieser muss Marktforschung betrieben werden. Die Daten müssen erhoben und gesammelt werden, außerdem müssen Fakten zusammen gestellt werden, die die Ist Analyse ermöglichen. Auch die Aufbereitung und Auswertung der Daten ist in dieser Phase dran.

Darauf folgt die Phase der Zielsetzung, in der dritten Phase setzt man sich Marketing Ziele, welche in Phase vier

In der Planungsphase für ihre Realisierung vorbereitet werden. Es sollen die Marketingstrategien ausgewählt und entwickelt werden und es wird ein Marketing Mix zusammen gestellt. Dann wird noch das Management entscheiden wie nun konkret vorgegangen werden soll.

Im fünften Teil kommt es zur Realisierung, dies ist die Umsetzung des Marketingplans, der die sechste Phase vorbereitet, in dieser Phase, Kontrolle genannt, werden die Marketing Maßnahmen auf ihren Erfolg hin überprüft. Es wird eine sogenannte Soll Ist Analyse durchgeführt und verglichen, ob die gesteckten Ziele erreicht wurden. Die letzte Phase, die Kontrollphase oder auch das Controlling läutet eine Wiederholung des Planes vom Anfang ( Problemerkennung ) bis zum nächsten Ende des Durchlaufs ein. 

Montag, 25. September 2017

Handlungsspezifische Qualifikationen - Liste der Methoden und Zahlen

Hier einmal eine unordentliche Notiz zu den Kennzahlen und Methoden ohne Anspruch auf Vollständigkeit
Es handelt sich hierbei um eine Denkstütze für unseren persönlichen Gebrauch, kann ggf ja aber auch für Euch hilfreich sein.
  • Entscheidungsbaumtechnik
  • Standortanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Kennzahlen
  • Kennzahlensysteme
  • Verhältniszahlen
  • Soll-Ist-Vergleich
  • Zeitreihenanalyse
  • Operations Research
  • Spieltheorie
  • lineare Optimimierung
  • Portfolio Methode
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Trendextrapolation
  • Brainstorming
  • Investitionsrechnung
  • Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Früherkennungsanalysse
  • Lückenanalyse
  • Budgetierung
  • Indikatorprognosen
  • Wirkungsprognosen
  • Legeprognosen
  • Synektik
  • Nutzwertanalyse
  • Wertanalyse
  • morphologischer Kasten
  • Entscheidungstechniken#
  • Parameterschätzung
  • Korrelationsanalyse
  • Clusteranalyse

  • Kennzahlen
  • statistische Kennzahlen ( Vergleichszahlen, Gliederungsszahlen, Beziehungszahlen, Wertziffern, Indexzahlen )

  • Kennzahlen der BWL
  • Finanzierungsanalyse
  • Invesitionsanalyse
  • Finanzanalyse
  • Ergebnisanalsye
  • Rentabilitätskennzahlen
  • Materialbeschaffung
  • Lagerwirtschaft
  • Absatzwirtschaft
  • Personalwirtschaft

  • Kostenanalyse und Kostenvergleich
  • kritische Menge
  • Make or buy Analyse
  • Break Even Analyse

  • Verfahren der Investitionsrechnung
  • statistische Verfahren
  • Dynamische Verfahren

  • ABC Analyse
  • Wertanalyse
  • Kostenreduzierung durch Gegenüberstellten von Funktionswerten zu Funktionskosten
  • XYZ-Analyse
  • FMEA Fehler-Möglichkeits und Einflussanalyse
  • Ursachenanalsye ( zB Ishikawa-Diagramm. Ursache Wirkung Diagramme)
  • Nutzwertanalyse
  • Stärken-Schwächen-Analyse
  • Marktanalyse
  • Konkurrenzanalyse
  • Kundenzufriedenheitsanalyse
  • Chancen-Risiken-Analyse
  • Produkt- Matrix von Ansofrt
  • Wertschöpfungsanalyse
  • PIMS Programm

  • Benchmarking
  • Konkurrenzanalyse
  • Früherkennungssysteme (für Reklamation und Konjunktur )
  • Planungstechniken ( Diagramm- Netzplantechnik )
  • Phasenmodelle für die Optimierung des Aufbaus und der Ablaufstrukturen im 
  • 3-/5-Modell oder 6-Stufenmodell REFA

  • Operations Research
  • Warteschlangentheorie
  • lineare Progammierung
  • Synektik
  • Brainstorming
  • Bionik
  • morphologischer Kasten
  • Delphi Modelle
  • Szenario Technik
  • GAP Analyse

  • Produktlebenszyklus
  • Erfahrungskurve
  • Portofolio Methode ( BCG-Matrix)
  • Potentialanaylse





Montag, 14. August 2017

Boston Sales Matrix

Diese Matrix wird auch das Boston Portfolio genannt. Sie dient dazu den Markanteil und das Marktwachstum von einem Produkt zu erkennen. Dies wird in Form einer Matrix dargestellt. 

Was ist die Bosten Sales Matrix?

Man kann die Boston Sales Matrix als ein Bindeglied zwischen dem Produktlebenszyklus und anderen Kurvenverstehen. Die Darstellung ist nicht immer so wie hier dargestellt, sondern kann auch in Form eines Streudiagramms erfolgen. Auch ein Blasendiagramm wird gerne zur Herstellung und Darstellung verwendet.

In der Portofolio Analyse werden die Produkte gemäß ihrer Werte sortiert. Hierbei spielen nicht nur die aktuellen Zahlen eine wichtige Rolle, auch die erwarteten Zahlen finden Berücksichtigung.

Man unterteilt die Produkte dabei in vier Sorten ein:

  • Fragezeichen
  • Sterne
  • Arme Hunde
  • und Geldkühe.


Man kann die Einteilung nach Marktanteil vornehmen aber auch andere Aspekte verwenden, um die Produkte zu sortieren.

Die Produkte durchlaufen die Einteilung in festen Abläufen, jedoch ist dies nicht immer der Fall. Man kann auch feststellen, dass einige Produkte vollkommene Flops sind und gleich in die Sparte poor Dogs einzustufen sind. Die sind noch nicht als Fragezeichen gehandelt. Es kann auch geschehen, dass sich ein Produkt durch gutes Marketing oder Innovation entwickelt und auch je nach Erfahrung der Kunden.

Unter dem relativen Marktanteil versteht man den eigenen Marktanteil im zum Teil auch im Verhältnis zum gesamten Markt oder auch im Verhältnis zum Marktanteil des stärksten Konkurrenten.

Die Achsen 

Die Ordinate wird in der Matrix für den Marktanteil verwendet. Bei über 10 Prozent oder mehr spricht man von einem hohen Marktanteil.
Es sind unterschiedliche Achsenanordnungen und Skalierungen denkbar und bekannt

Was bedeuten die Elemente der Boston Sales Matrix

Die Fragezeichen oder auch Babys genannt sind die Newcommer und haben einen sehr geringen Marktanteil. Die Frage stellt sich hierbei ob man investieren sollte oder aufgeben sollte. Man kann hierbei entscheiden ob man Selektion oder Marktpenetration wählt.

Die Stars haben einen hohen Marktanteil und sind die Renner in einem Wachstumsmarkt. Hier lautet die klare Empfehlung zu investieren. Und ie Deckungsbeiträge zu erhöhen. Man sollte auch durch die Abschöpfungsstrategie die Investition erhöhen ohne den eigenen Marktanteil in Gefahr zu bringen.

Die Cashcows haben einen hohen Markteinteil, jedoch ist der Markt in dem sie sich bewegen statisch, wächst also nicht mehr Diesen Marktanteil sollte man weiter melken aber nicht zu viel investieren. Hier ist es ratsam die Festpreisstrategie zu fahren.

Die poor Dogs haben einen negativen Deckungsbeitrag und man sollte hier ganz klar deinvestieren. Man kann hier Schwund wahrnehmen oder aber kaum Wachstum. Es handelt sich um Auslaufprodukte.

Empfehlungen zu den jeweiligen Abschnitten und Cashflow

Mit eliminieren meint man diese Sparte aufzugeben oder zu verkaufen.

Wer Mittel investieren soll, der sollte den Marktanteil der SGE erhöhen und die Steigerung erhöhen auch bei kurzfristigem Gewinnverzicht.

Ernten bedeutet hierbei soviel wie dass man die Mittel aus diesem Bereich abziehen sollte, auch
wenn man negative Folgen erwartet.



Kritik am Modell

Man kann die Marktanteile nicht mit der Rentabiltiät der Produkte gleich setzen.
Es kann teuer sein einen hohen Marktanteil zu erlangen, zum Beispiel da man viel Geld in Werbung investieren muss. Zudem kann man bei dem Modell nicht erkennen ob dieser Fortschritt durch Eigenkapital erzielt wurde oder durch fremdes Kapital erreicht wurde.

Vorteile des Modells

Die Analyse des Portfolio kann eine gute Richtlinie für das mittlere Management darstellen. Die Poor Dogs können zum Teil wichtig werden für die erfolgreichen Stars, zum Beispiel, wenn es sich im Komplementär Produkte handelt. Wenn man zum Beispiel das Produkt Handy EiTelefon hat und das ist ein echter Star, man hat aber auch die Ladekabel dafür im Angebot für dieses spezielle Produkt, so lohnt es sich diese im Sortiment zu halten, auch wenn es sich dabei um einen Poor Dog handelt.

Man kann festhalten dass ein Produkt von einer Sparte in die andere springt zudem ist der Übergang von einer Kategorie in die Andere oft fliessend. Also kann man den Übergang vom Fragezeichen zum Poor Dog oft nicht genau fest machen.

Produktlebenszyklus

Man kann die Produkte auch vor dem Hintergrund des Produktlebenszyklus sehen. Hierbei ist es wichtig, dass man die Einordnung nicht ohne genaue Berücksichtigung der Abschnitte im Produktlebenszyklus vornehmen kann, auch sind die Übergänge natürlich fließend.

→Die Poor Dogs entsprechen im Produktlebensszyklus der Degerationsphase.
→Die Cash Co ist im Produktlebenszyklus der Sättigungsphase zugeordnet.
→Die Stars entsprechen im Produktlebenszyklus der Wachstumsphase und
→die Fragezeichen entsprechen der Einführungsphase im Produktlebenszyklus.



Wir haben hier auch noch mal ein Video zu dem Thema zusammen gestellt.




Quellen und weiterführende Infos




Montag, 17. Juli 2017

Möglichkeiten zur betrieblichen Altersvorsorge - Wirtschaftsbezogene Qualifikationen - Personal

Zur Zeit kann man 5 Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge voneinander unterscheiden. Neben diesen Möglichkeiten gibt es natürlich auch noch zahlreiche andere Möglichkeiten. Die betriebliche Altersvorsorge ist ein wesentliches Element im Bereich der Personalwirtschaft, wenn es darum geht als attraktiver Arbeitsplatz für Angestellte in Frage zu kommen. Wir gehen hierbei jetzt nur auf die aktuellen Möglichkeiten ein und verweisen auf die Quellen und Links für eine weitere Recherche. Außerdem empfehlen wir vor der Prüfung noch einmal den aktuellsten Stand der Dinge abzufragen, um so auch korrekte Ergebnisse angeben zu können. Die verschiedenen Vorsorgeformen können im Cafeteria System den Mitarbeitern angeboten werden. Hierbei wählen die Mitarbeiter aus vorhandenen Möglichkeiten ihre Favoriten aus. Wir stellen hierbei nur die Varianten vor, welche zusätzlich zum gesetzlich vorgeschriebenen Handlungsspektrum ablaufen und so sehr gut dafür geeignet sind ein monetäres Anreizsystem für Arbeitnehmer dar zu stellen.

Man kann die

  • Direktversicherung
  • Direktzusage
  • Rückstellung
  • Pensionskasse und den
  • Pensionsfond 

voneinander unterscheiden

Bei einer Direktversicherung wandelt der Arbeitnehmer einen Teil seines Gehalts in eine Altersvorsorge um. Hierfür schließt der Arbeitgeber für diesen Angestellten einen Vertrag und führt einen Teil des Gehalts in die  Kapitallebensversicherung oder eine Rentenversicherung ab. Diese Anlageform ist für kleine und mittlere Firmen geeignet, da diese nicht über eigene Pensionskassen verfügen.  Ein großer Vorteil liegt darin, dass ein Teil der Anlagen  von den Steuern befreiht ist und somit auch noch bares Geld bespart werden kann. Doch Vorsicht, auch hier können böse Überraschungen lauern. Es drohen bis zu 18 Prozent Abzüge für Krankenversicherung und Pflegeversicherungen. Hier herrscht laut Focus Magazin noch große Unklarheit bei den Arbeitnehmern, über 70 Prozent der Empfänger wissen nichts von den hohen Einbußen. Doch was passiert, wenn der Arbeitnehmer die Firma wechseln sollte? Dann  bleiben die eingezahlten Beiträge selbstverständlich erhalten.

  • http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/betriebsrente/boese-ueberraschung-fuer-direktversicherte-fast-20-prozent-abzuege-droht-ihnen-auch-die-direktversicherungs-falle_id_5517016.html
  • http://www.finanztip.de/direktversicherung/

Bei der Direktzusage sagt der Arbeitgeber seinem Angstellten direkt und ohne dazwischen geschaltete Versicherungen zu nach Beendigung der Arbeitszeit eine Rente an ihn zu zahlen. Diese Versicherungsform wird auch Pensionszusage genannt. Zum Nachteil ist, dass sie keine staatliche Überwachung beinhaltet, das kann zu Wildwuchs führen. Für den Arbeitgeber bietet diese Anlageform sehr viele Vorteile. Er muss ja für die späteren Zahlungen Rückstellungen bilden, welche er unmittelbar in der Bilanz von der Steuer abziehen kann. Im Insolvenzfall kann es für den Arbeitnehmer schlecht aus sehen. In diesem Fall springt unter Umständen der Pensionssicherungsverein ein, der aber durch Beiträge des Arbeitgebers gedeckt werden muss. Auch für den Betrieb ist eine Direktzusage ein hohes finanzielles Risiko. Dies haben Versicherer entdeckt und bieten Rückdeckungsversicherungen an. Ein Nachteil für den Arbeitnehmer liegt darin, dass dieser nach der Beendigung der Arbeit nicht einfach weiter eigene Beiträge auf die Direktzusage einzahlen kann, um diese fortzuführen und den Einfluss auf sein späteres Budget zu erhöhen.

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Direktzusage
  • http://www.gdv.de/2013/03/betriebsrente-direktzusage-oder-pensionszusage/

Rückstellungen
 Gemäß § 249 Absatz 1 HGB bei verpflichtenden Versorgungszusagen besteht eine Pflicht zur Rückstellung. Nach dem §1 des Betriebsrentengesetz muss der AG dem AN schriftlich zusagen. Tauchen Rückstellungen in der Bilanz auf, dann meist wegen Direktzusagen.

Bei Pensionsrückstellungen werden die Risiken, also genauer gesagt die betriebsfremden Risiken, übernommen ohne auf die Versicherungswirtschaft zurück zu greifen.

Der Begriff Pensionsrückstellungen ist steuerlich geprägt nach §61 EStg und betrifft die Passivseite der Bilanz. Bei der Höhe ist zu sagen, dass es sich um eine ungewisse Verbindlichkeit handelt. Wann wie viel an Versorgungsleistungen gezahlt werden muss ist unklar, da man ja nicht weiß welches Alter der zu Versorgende erreichen wird.

Die Bewertung wird nach den Richttafeln 2005G von Klaus Hubeck vorgenommen, wo Wahrscheinlichkeiten wie Sterblichkeit und Erwerbsminderung, Verheiratungshäufigkeit und andere Faktoren berücksichtigt werden. Die Übergangswahrscheinlichkeiten werden so definiert.
  • https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckstellung
  • http://www.foerderland.de/finanzen/versicherung/lexikon-bav/eintrag/P/pensionsrueckstellungen/
  • http://www.deutsche-versicherungsboerse.de/verswiki/index_dvb.php?title=Outsourcing_von_Pensionsr%C3%BCckstellungen_(bAV)
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsrueckstellungen/

Pensionskasse

Die Pensionskasse wird selbstständig getragen durch einen oder mehrere Unternehmen. Es wird nach dem VAG Versicherungsaufsichtsgesetz geregelt, dass das Kapital gesichert werden muss. Die Beiträge betragen maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze und sind dann steuer- und sozialabgabenfrei. Zudem bestehen noch 1800 Euro Freiheit, wenn der Arbeitnehmer keine anderen Dinge gemäß Pauschalbesteuerung macht. Einzahlung kann durch Entgeltumwandlung oder per Zuwendung durch den Arbeitgeber erfolgen. Zudem kann die Pensionskasse auch privat weitergeführt werden.

Der Vorteil ist das es verschiedene Optionen bei Zahlungsunfähigkeit gibt. Eine Beitragsfortzahlung besteht.

Ein Nachteil ist das die Altersrente geringer ausfallen kann als bei anderen Varianten. Beiträge zur Ansparphase sind steuerpflichtig außer bei der Pauschalbesteuerung. Die Auszahlung ist mit 60 oder 62 möglich, es gibt keine vorzeitige Kündigung

Wenn die Pensionskasse eine VVaG ist kann in der Satzung eine Nachschubpflicht festgesetzt werden, das heißt die Mitglieder haben dann Pflicht zu steigenden Beiträgen. Darum heißt es in diesem Falle immer gut die Satzung zu lesen.

Durch die Derugulierung vom 1.1.2006 werden auch die Pensionskassen dereguliert. Sie unterliegen nun den gleichen Bedingungen wie Lebensversicherungen und müssen ihre Zahlungsfähigkeit beim BaFiM beweisen.

Eine Rückführung in die Regulierung kann auf Antrag geschehen.

Es ist auch steuerlich wichtig ob es sich um eine deregulierte Kasse handelt. Wer dereguliert ist muss Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer zahlen. Regulierte müssten das nicht, es sei denn es handelt sich bei diesen um sogenannte Rückdeckungsgeschäfte.

  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionskasse/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionskasse





Pensionsfond

Pensionsfonds sind die neuste Form der Altersvorsorge und in Deutschland seit 2002 bekannt. Die USA haben diese Form der Altersvorsorge schon sehr viel länger. Die Gründung erfolgt meist durch Banken, große Firmen oder Versicherungen. Die Fonds sind rechtlich autonome Gebilde und der Arbeitnehmer hat seine Ansprüche gegenüber dem Fond und nicht der Firma gegenüber bei der er arbeitet. Geregelt sind die Rahmenbedigungen in den Gesetzen §112-118 VAG.

Hier kann der Arbeitnehmer von den steigenden Kursen und positiven Entwicklungen am Kapitalmarkt profitieren.
Die Pensionfonds finanzieren sich über das Kapitaldeckungsverfahren. Maximal 30 Prozent des Kapitals dürfen auf einen Schlag ausgezahlt werden.

Der Vorteil liegt darin dass angespartes Kapital sehr frei ist und das die Fonds sehr wenig Verwaltungsaufwand benötigen. Zudem hat man noch steuerliche Vorteile und keine Lohnnebenkosten. Die Mitarbeiter können durch diese Form der Altersvorsorge motivert werden.

Die Nachteile sind, dass sich das Kapital auf einem freien Markt befindet, der eben sehr viele Risiken birgt. Das Geld kann nicht auf einem Schlag ausgezahlt werden.

Zur Rechtsform ist anzumerken, dass die Pensionsfonds in Form eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit oder  einer Aktiengesellschaft zu halten sind. Der Arbeitnehmer hat einen eigenen Anspruch auf das Geld, dem Fond gegenüber, welcher die Zahlungen lebenslang erbringt.

Die Pensionsfonds werden durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin beaufsichtigt.

  • http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/pensionsfonds.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Pensionsfonds
  • http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsfonds/




Bildquelle: PIXABAY


Montag, 10. Juli 2017

Betriebswirtschaftliche Planungsprozesse- Der Managementprozess- Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Prozess des Managements ist komplex und sehr umfangreich. Jedoch kann man diesen in Form eines simplen Kreislaufs auffassen. Ist der Manager am Ende des Prozesses angekommen, so beginnt der Durchlauf wieder von vorne. 

Unter einem Management Prozess versteht man die von oben gesteuerten Abläufe und Maßnahmen, welche helfen sollen das Unternehmen zu steuern. Dies sollte nach zuvor definierten Zielen ( Siehe Schritt 1 ) geschehen und unter regelmäßiger Kontrolle der Erreichung stattfinden. Der Manager hat dafür einen Überblick über die jeweiligen Prozesse und Arbeitsschritte.

Der Prozess kann sich auf folgende Aspekte beziehen


  • auf das Unternehmen als Ganzes
  • auf Risikomanagement
  • auf Projekte
  • auf Abteilungen
  • auf Prozesse ( Produktionsprozess )


Die Schritte des Management Prozesses

1.Schritt Zielsetzung
In diesem Abschnitt werden die zu erreichenden Ziele definiert. Dabei muss man zwischen strategischen und operativen Zielen unterscheiden. Die Ziele sollten gemäß des Merksatz SMART formuliert sein ( Speziefisch, also genau formuliert, messbar ( wie viel man erreichen will), akzeptiert ( man sollte Ziele wählen, die im Einklang mit dem Unternehmen und deren sonstigen Zielen steht ), r realistisch ( die Ziele sollten auch erreichbar sein, also keine Luftschlösser ) und terminiert ( die Ziele sollten mit einer genauen Zeitvorgabe versehen sein ).

2. Nach der Zielsetzung folgt die Planung. Diese sollte nach den Regeln des Managements ablaufen und genau die Voraussetzungen erfüllen, die eine gute Planung inne hat.

3. Auf die Planung erfolgt die Organisation. Für diese stehen eine Vielzahl an Möglichkeiten zur Verfügung, die man als Manager ausschöpfen kann.

4.Die Durchführung erfolgt gemäß der Planung und mit Hilfe der gängigen Abläufe und Hilfen.

5.Kontrolle In diesem Schritt sollen all jene Ziele überprüft werden, die im ersten Schritt festgelegt wurden. Es muss geprüft werden ob die Ziele erreicht wurden, in welcher Zeit und mit welchem Aufwand. Zudem steht zu überprüfen ob Korrekturen vorgenommen werden müssen.

Beispiel 

Ein Beispiel für ein Ziel, welches in einem solchen Management Prozess erreicht werden soll wäre: Wir sollten den Umsatz der Papierperlen Firma um 3 Prozent erhöhen. Diese Vorgabe sollte bis Ende des Kalenderjahres umgesetzt werden und der Ausgangswert für die 3 Prozent ist der durchschnittliche Jahresumsatz des vergangen Jahres.

Dies wäre ein Beispiel für ein Ziel, das im ersten Schritt eines solchen Prozesses formuliert wird. In wie weit dies Ziel realistisch ist, das kann nur der Inhaber selbst beurteilen, bzw. Kenner des jeweiligen Marktes. Ansonsten dürfte das Ziel akzeptiert sein, es ist spezifisch ( weil es genau formuliert ist ) und es handelt sich auch um ein terminiertes Ziel. Zudem ist das Ziel ein operatives Ziel.

Die Planung umfasst dann die Überlegung welche Maßnahmen zur Umsatzsteigerung eingesetzt werden können und wie diese sinnvoll eingesetzt werden sollten. Man kann dazu verschiedene Szenarien erdenken. Zum Einen kann nach einer Analyse der aktuellen Situation der Weg zum Ziel genau geplant werden, zum Anderen stehen eine Vielzahl an Methoden zur Analyse und Planung zur Verfügung.

Bei der Durchführung arbeitet man sich an Hand der Planung entlang. Die jeweiligen Abteilungen erhalten ihre Arbeitsanweisungen, die in unserem Fall zum Steigern des Umsatzes dienen sollen.

Bei der Kontrolle wird im letzten Schritt die Effektivität der getroffenen Maßnahmen überprüft. Zudem wird überprüft wie gut die Abteilungen, Mitarbeiter und Führungskräfte ihre Arbeit gemacht haben und wie erfolgreich einzelne Umsatzsteigerungsstrategien waren.

Zum Weiterlesen und weiter lernen

  • http://www.blog.loesungsfabrik.de/was-ist-ein-managementprozess/
  • http://www.loesungsfabrik.de/was-ist-ein-managementprozess
  • http://www.behaveblog.de/?p=1238
  • http://www.benjamin-michels.de/der-managementprozess-die-schablone-ihrer-arbeitsprozesse/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Managementprozess
  • http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/managementprozess/managementprozess.htm
  • https://www.coaching-report.de/lexikon/managementprozess.html




Montag, 3. Juli 2017

Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf



Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf



Logistik: Beschaffungsprozess im Überblick - Handlungsspezifische Qualifikationen

Der Beschaffungsprozess im Allgemeinen läuft in zehn auf einander folgenden Schritten ab. Diese sind typisch für den Ablauf einer Beschaffung

Zunächst beginnt das Unternehmen mit der Bedarfsanalyse. Hier stehen verschiedene Verfahren der Bedarfsermittlung zur Verfügung, die allein oder gemeinsam eingesetzt werden, um den genauen Bedarf ermitteln zu können. Eine Methode wäre die ABC-Analyse. Man muss zudem Bruttosekundärbedarf und Nettosekundärbedarf unterscheiden.

Dann geht es an die Lieferantenauswahl, diese werden nach verschiedenen Kriterien beurteilt. Dabei werden alle Abteilungen, die in irgendeiner Form betroffen sind mit einbezogen und zur Beurteilung heran gezogen. Diese können von der Einkaufsabteilung bis zum Qualitätmanagament reichen. Das Finden von Lieferanten hat sich durch das Internet deutlich vereinfacht. Hierbei können die gängigen Suchmaschinen hinzu gezogen werden, jedoch helfen auch Suchdienste wie Wer liefert was? Oder Einkaufsplattformen wie zentrada.de dem Einkäufer beim Finden von Lieferanten. Doch auch Bezugsmessen und Ausstellungen liefern gute Kontakte zu möglichen Herstellern / Lieferanten.

Schließlich werden Angebote bei den in Frage kommenden Lieferanten eingeholt. Wenn wir einen konkreten Bedarf haben, dann sollte die Anfrage für das Angebot auch gleich sehr konkret formuliert werden. Brauchen wir für unseren Marktstand 100 Bleistifte, dann muss die Anfrage auch auf diese Menge lauten. Ist der Markt schon nächste Woche, so sollte in der Anfrage auch der Wunsch nach der schnellen Lieferung berücksichtigt werden.  Dies kann in Form von formlosen Anfragen via Email geschehen. Man wartet dann auf das Eintreffen der Angebote, um dann in den nächsten Schritt überzugehen: Die Angebotsprüfung.

Diese unterzieht den Angeboten eine formelle und materielle Prüfung, die in der Angebotsauswahl mündet, bei der das beste Angebot den Zuschlag bekommt. Es muss nicht das günstige Angebot sein. Auch Kriterien wie gute Beziehungen zum Lieferanten, schnelle Lieferzeit oder andere Kriterien können hier mit hinein spielen. Die Fragestellungen der Angebotsprüfungen sind: Wann liefert der Lieferant, wie viele ( also reicht die verfügbare Menge für unseren Bedarf) in welcher Qualität zu welchen Konditionen .

Schließlich wird der Auftrag vergeben und die Vergabe wird zuvor noch verhandelt. Die Bestellung wird dann abgesetzt.- Sie mündet in der Kontrolle der Abwicklung. So wird zum Beispiel verfolgt, ob termingerecht geliefert wurde.

Wenn die Waren eintrifft wird die Rechnungsprüfung und Wareneingangsprüfung vorgenommen. Sie wird nach den Qualitätskriterien und Quanitätskriterien durchgeführt. Wenn alles in Ordnung ist, dann geht es zum letzten Schritt: Die Ware wird eingelagert, die Produkte werden bereit gestellt und die Objekte gehen in ihre Verwendung.

Die Schritte sind in der Übersicht

  1. Bedarf analysieren
  2. Lieferanten auswählen
  3. Angebote einholen
  4. Angebote prüfen
  5. Angebote auswählen und Favoriten festlegen
  6. Auftrag vergeben
  7. Abwicklung kontrollieren
  8. Wareneingang und Rechnung prüfen
  9. Einlagern, bereitstellen und  Verwenden der Ware

Quelle: -Affiliate Link -

Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen (Prüfungsbücher für Fachwirte und Fachkaufleute)


Weiter lesen, weiter lernen:
  1. http://kaufmann-werden.de/sites/default/files/dokumente/Beschaffungsprozess_0.pdf
  2. http://www.merkur-verlag.de/_perform_media/dokumente/leseprobe/1020_leseprobe.pdf
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Beschaffung
  4. http://www.christiani.de/pdf/76828_probe.pdf



Montag, 26. Juni 2017

Buchtipp Die Prüfung der Wirtschaftsfachwirte

Ich werde immer mal wieder gefragt welchen Tipp ich Lernenden geben würde, wenn sie sich auf die Prüfungen vorbereiten wollen. Ein wichtiger Tipp ist die Anschaffung von 2 Büchern. Diese sind für den ersten und für den zweiten Prüfungsteil bestimmt. Sie haben uns treue Dienste geleistet und sind übersichtlich, gut aufgebaut und sehr verständlich geschrieben.
Die Links sind Affilate Links: Unterstützt uns mit einem Einkauf bei Amazon und zeigt, dass Ihr unsere Mühe schätzt. Danke 

 Hinzu kommt, dass man aus ihnen unvergleichlich viele Tipps bekommt ( zum Beispiel, dass man sich die Zahlen für das magische Viereck vor der Prüfung holen und lernen sollte. Wir haben uns die Bücher komplett eingescannt und dann auf dem Handy vor den Schlafengehen gelesen. Ja, ich weiß man kann sich schönere Dinge vorstellen. Aber das hat wirklich sehr gut geholfen, denn hier hat man die alten Bekannten aus den Heften noch mal wiedergefunden. Manchmal ausführlicher, manchmal auch knapper, jedoch immer verständlich und irgendwie auch gut aufbereitet. Mir hat besonders gut gefallen, dass es in den Büchern auch klausurtypische Aufgaben und Fragen gibt.
   
Wir brauchen Eure Unterstützung. Auf unserem Nachhilfe für Dich Kanal Nachhilfe für Dich finden alle Schülerinnen und Schüler Videos für kostenlos Nachhilfe. Wir müssen nun die 1000 Abonnenten knacken, sonst verlieren wir die Partnerschaft mit Youtube. Für Euch ist es ein Klick, für andere evtl. die Abiturnote. Danke für Euren Support.