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Montag, 14. Januar 2019

Hefte Übersicht ILS wann habe ich welche Hefte bekommen

    ArtikelLehrmediumgepl. Versand
    GRRE LFStudienheft06.07.2016
    LBH 339NLehrgangsinformation06.07.2016
    GARANTIE-URKUNDEBeipack06.07.2016
    BWLB 2NStudienheft06.07.2016
    BWLB 1NStudienheft06.07.2016
    RECHT 0Studienheft06.07.2016
    VWLW 2Studienheft06.07.2016
    VWLW 1Studienheft06.07.2016
    RWBQ 2Studienheft06.07.2016
    ARBM 1Studienheft06.07.2016
    EXI 1Studienheft06.07.2016
    PEAU 2Studienheft06.07.2016
    RWBQ 1Studienheft06.07.2016
    KLRE 1Studienheft06.07.2016
    FÜHR 1Studienheft06.07.2016
    BEWI 6AStudienheft06.07.2016
    PEAU 5Studienheft06.07.2016
    KLRE 2Studienheft06.07.2016
    RELB 6Studienheft06.01.2017
    FÜHR 2Studienheft06.01.2017
    BWLB 13Studienheft06.01.2017
    RWBQ 4Studienheft06.01.2017
    RWBQ 3Studienheft06.01.2017
    EXI 3Studienheft06.01.2017
    PEAU 9Studienheft06.01.2017
    BWL 2Studienheft06.01.2017
    RELB 7Studienheft06.01.2017
    INFR 2Studienheft06.04.2017
    BEMA 3BStudienheft06.04.2017
    INFR 3Studienheft06.04.2017
    INFR 1Studienheft06.04.2017
    BEMA 1Studienheft06.04.2017
    BEMA 2Studienheft06.04.2017
    BEMA 3Studienheft06.04.2017
    MAVE 1Studienheft06.07.2017
    MAVE 2Studienheft06.07.2017
    LOGS 1Studienheft06.07.2017
    LOGS 2Studienheft06.07.2017
    LOGS 3Studienheft06.07.2017
    RECHT 0Studienheft06.07.2017
    INFR 4Studienheft06.07.2017
    INFR 5Studienheft06.07.2017
    GMA 15Studienheft06.10.2017
    FÜZU 1Studienheft06.10.2017
    FÜZU 2Studienheft06.10.2017
    FÜZU 3Studienheft06.10.2017
    FÜZU 4Studienheft06.10.2017
    MARK 9NStudienheft06.10.2017
    BP 4077Beipack06.10.2017
    BP 3271Beipack06.10.2017
    WISI 0Studienheft06.10.2017

Montag, 30. Oktober 2017

Wirtschaftsfachwirt und dann? Wir machen Tests und finden heraus wo wir hingehören

Der Wirtschaftsfachwirt bietet durch seine allgemeine Grundrichtung viele Möglichkeiten. Die Schwierigkeit ist, nach dem Wirtschaftsfachwirt wirklich die richtige Richtung zu finden.  Wir sind in einigen Teilen noch unschlüssig, zudem haben wir festgestellt, dass es so viele Möglichkeiten gibt.  Unsere B. war durch ihre Zeit beim Staat sehr in eine Richtung geprägt, dort lernt man sich selbst und seine Stärken und Schwächen nicht so gut kennen.

Der Wirtschaftsfachwirt gab schon erste Einblicke wohin die Reise gehen wird - schon mal nicht in Richtung Jura und auch nicht in Richtung Rechnungswesen. So weit so gut. Doch um mal wirklich zu schauen:

  • Was kann ich?
  • Was will ich?
  • Was dürfte ich?
  • Worin könnte ich gut sein?
  • Welche Möglichkeiten habe ich?
  • Wo liegen meine Stärken?
  • Wo liegt mein unentdecktes Potential?
  • Welche Richtung macht mir Spaß?
  • Wo habe ich gute Werte in den Testungen?

und so weiter habe ich eine Liste von Tests zusammen gestellt. Es kann sein, dass im Laufe der Zeit einige Links nicht mehr aktuell sein werden, dann würde ich mich über eine Rückmeldung sehr freuen, damit ich diese entfernen kann. Danke.

IQ Test
Achtung. Man sollte diese Tests nicht machen, um irgendeine Zahl zu bekommen die dann irgendwie aussagt ob man irgendwie schlau ist. Viel interessanter ist: In welchem Bereich des Denkens habe ich die meisten Punkte. Wo bin ich stark, wo bin ich schwach. Die Ergebnisse können so manche Überraschung zu Tage fördern. Auf die Zahl an sich sollte man nicht so viel geben, sondern eher mehrere Tests nacheinander machen und sich dann genau die Werte in den abgefragten Teilbereichen ansehen.

Kurzer ( 6 Minuten ) Test von Plakos
https://iq-test.plakos.de/

Kostenloser IQ Test der Süddeutschen Zeitung
http://iqtest.sueddeutsche.de/

Kostenloser IQ Test mit ca 45 Minuten Dauer, auf wissenschaftlicher Basis
https://www.psychomeda.de/online-tests/iq-test.html

Auch die Zeitung "die Welt" hat einen IQ Test für seine Leser bereit gestellt
https://www.welt.de/wissenschaft/article2773760/IQ-Test-Wie-intelligent-sind-Sie-eigentlich.html

Potentialanalyse
Sie wird im Personalbereich eingesetzt und soll ein Bild über die Fähigkeiten der Mitarbeiter geben.

Der Test von Plakos ist kostenlos und dauert 13 Minuten
https://potenzialanalyse.plakos.de/

Die Potentialanalyse von Gepedu liefert zum Einen eine kostenfreie Auswertung der Potentialanalyse. Man kann aber auch ein kostenpflichtiges Gutachten anfordern. Man muss hier ca. 45 Minuten Zeit investieren
https://testcenter.gepedu.de/?tid=35&varizu=22ewrw

Das Profiling Portal bietet neben der bloßen Potentialanalyse noch weit aus mehr Informationen. Einfach mal anmelden und durchtesten. Es lohnt sich.
http://www.profilingportal.de/

Berufseignungstest
Die Frage Welcher Beruf passt zu mir, wird in diesem Bereich beantwortet. Da wir ja auch für mögliche Selbstständigkeiten offen sind freuen wir uns, wenn wir noch mal Impulse in diese Richtung bekommen

Das Berufe Universum der Arbeitsagentur ist liebevoll aufgemacht und kann wertvolle Hinweise geben in welche Richtung man beruflich gehen könnte. Es handelt sich um einen gratis Test
http://www.planet-beruf.de/schuelerinnen/meine-talente/berufe-universum/

In 70 Fragen wird bei diesem Test überprüft welche Berufe passen könnten und welche eher nicht. Der Test ist kostenlos. http://www.finest-jobs.com/Berufstest/Kostenloser-Test

Ahano bietet verschiedene Tests, je nach Schulabschluss an. Zum Teil kostenlos
http://www.ahano.de/berufe/berufstest/berufseignungstest/

Studien Test
Was soll ich studieren? Kann ich das überhaupt? Wo wäre ich gut aufgehoben? Diese Tests helfen da weiter? Wir haben hier einmal eine Liste von Tests zusammen gestellt, die man sich nach und nach mal ansehen kann. Sicher, man sollte auch noch die Beratungen der Arbeitsagentur in Anspruch nehmen, aber ich finde diese Tests als erste Hinweise ganz gut. Und ja, nur weil man sich ein Studium aussucht heißt es ja noch nicht dass man da auch einen Studienplatz bekommt.

Was studiere ich ist ein Orientierungstest zur Wahl des Studiums
http://www.was-studiere-ich.de/

Online Studienwahltest für Deutschland und Österreich mit vielen tollen Informationen
http://www.studieren-studium.com/

Die Zeit hat einen sehr guten Test zur Studienwahl heraus gegeben
http://studiengaenge.zeit.de/sit

Auch dieser Test von Studienwahltest kann Dich dem Wunschstudium näher bringen
http://www.studienwahltest.de/

Der Hochschulkompass hat eine Übersicht für verschiedene Tests zur Studienwahl zusammen gestellt
http://www.hochschulkompass.de/studium/hilfe-bei-der-studienwahl/tests-zur-studienorientierung.html

Mit dem Studientest für Unsichere kehrt Klarheit ein, wenn es um die Frage geht was studiert werden soll
http://campus-compass.eu/de/services/der-was-studieren-test/

Bachelor and More hat auch einen guten Test erstellt
http://www.bachelor-and-more.de/studienwahltest/?width=1280

Plakos liefert nach 11 Minuten Testzeit einen Anhaltspunkt bezüglich der Studienwahl
https://studientest.plakos.de/

Die Karrierebibel hat Tipps und Tests parat: Einfach mal reinschauen, das hilft ganz sicher
http://karrierebibel.de/studienwahl-studiengaenge/

Montag, 11. September 2017

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Generalist oder Spezialist, warum wir Wirtschaftsfachwirt und nicht Personalwirt gewählt haben

Wer vor einer ähnlichen Fragestellung wie wir steht und sich entscheiden muss, ob man in seinem Fachbereich weiter geht oder sich noch mal auf macht und generelle Bildung erhalten möchte, der kann aus diesem Beitrag eventuell eine Entscheidungshilfe gewinnen. Sicher ist das nicht für alle Leute ein Grund den Wirtschaftsfachwirt vor zu ziehen, aber man kann sich hier doch einige Ideen holen was welche Vorteile bietet und wo man lieber noch einmal drüber nachdenken sollte:


Wir kriegen Kenntnisse für eine eventuelle Selbstständigkeit

Die Ausbildung ist so generell und so umfassend, dass man wirklich prima für das Gründen und führen einer Firma gerüstet ist. Man schaut in alle Bereiche hinein und kann so auf diese Grundlagen zurück greifen und noch weiter schauen. Man bekommt zu wissen wie man gründet und welche Voraussetzungen man braucht. Man erfährt wie man seine Firma bekannt macht und wie man Personal einstellt, führt und richtig behandelt. Man bekommt Einblicke in alle kaufmännischen und inhaltlichen Bereiche, die für so eine Firma wichtig sind.

Wir lernen Stärken und Schwächen neu kennen

Durch das fundierte Durcharbeiten aller wirtschaftlichen Teilgebiete bekommt man noch mal einen Überblick darüber was einem als Lernender Spaß bereitet und liegt. Man bekommt auch einen Einblick darin, welche Teilbereiche man künftig lieber meiden sollte. So haben uns 2 Hefte Kosten- und Leistungsrechnung gründlich von der Idee Buchhalter werden zu wollen befreit. Es war einfach sonnenklar, dass wir froh waren diese Hefte abgeschlossen zu haben und auch kein Interesse haben das über das notwendige Maß hinaus gehend zu verfolgen.

Im Gegensatz dazu hat Marketing hier breite Zustimmung gefunden. Die Inhalte waren eingängig und spannend, es kostete keine Mühe sich durch die Hefte zu arbeiten und die neuen Lerninhalte wurden vom Gehirn wie von einem Schwamm aufgesogen. So interessant und spannend! Uns hat die ganze Marketing Geschichte so fasziniert, dass wir als Akademie Studenten bei der Fernuni Hagen gleich mal ein paar Marketing Einheiten gebucht haben.


Wir haben eine umfassende Grundbildung

Diese Grundbildung ist wirklich nicht zu verachten: Die Grundlagen sind ja alle untereinander vernetzt, das Fachwissen des einen Fachs ist das Hintergrundwissen des anderen Teilbereichs und die Inhalte sind verzahnt, vernetzt und aufeinander bezogen. Wer sich im wirtschaftlichen Bereich zunächst mit den gesamten Grundlagen eindeckt, dem wird es auch leichter fallen in seinem Teilbereich zu denken. Durch eine gute Grundbildung bildet sich ein tieferes Verständnis für die Zusammenhänge, man lernt das große Ganze zu sehen und nicht nur sein Tortenstück, man hat die Möglichkeit die Erkenntnisse aus anderen Teilbereichen einfließen zu lassen. Zum Beispiel soll man eine Stellenanzeige schreiben: Wir greifen hierbei auf das Wissen aus dem Bereich Personal zurück ( wie sollte eine gute Stellenbeschreibung aussehen, welche rechtlichen Bedingungen liegen bei einer Stellenanzeige vor ) und bedienen uns aber auch Fachkenntnissen aus dem Bereich des Marketings ( wie schafft man es Interesse zu wecken, welche Schlagworte wecken Neugier, wo sollte man eine Anzeige positionieren und wie sollte diese aufgebaut werden ?)

Wir haben Hintergrundwissen 

Schaue ich Nachrichten, so schaue ich diese heute anders. Während mir die Erhöhung des Leitszins früher nur sagte : " AH Kredite werden teuer !"  so laufen heute im meinem Kopf ganze Bänder von Informationen im Hintergrund ab. Dieses Hintergrundwissen wirkt sich natürlich auch privat aus. Ich lerne wann ich welche Aktionen am besten durchführe ( zum Beispiel Aktien kaufen ) oder überlege mir was das für Folgen für die Konjunktur haben könnte. Ich sehe nun Dinge in ihrem Zusammenhang und zwar auf Mikroebene und Makroebene und das ist wirklich super.

Auch das Wissen über die finanziellen Möglichkeiten zur Förderung von Mitarbeitern hat sich unmittelbar auf das Leben ausgewirkt. Wir haben nun eine Altersvorsorge in Betracht gezogen, welche wir durch Umwandlung von unseren Gehältern finanzieren werden. Da sag mal einer der Wirtschaftsfachwirt bringt nix.

Wir sind noch mal für alle Richtungen offen

Hätte man Personal gewählt, so wäre es Personal geworden, und zwar ohne wenn und aber. Nun kann man argumentieren, dass es mit der Spezialisierung ja auch eine Verbesserung gewesen wäre, da man ein Fachmann für einen Teilbereich wird. Jedoch finde ich es gerade gut erst einmal noch mehr generelle Informationen und Kenntnisse auf zu bauen und dann noch tiefer in einen Bereich einzudringen. Da die Kenntnisse viel tiefgehender und vernetzter sind, als sie bei der Ausbildung zur Bürokauffrau oder der Verwaltungsfachangestellten vermittelt wurden, kann man nun nach dem Wirtschaftsfachwirt auch klarer sehen welcher Teilbereich noch mehr Vertiefung bedarf.

Wir haben neue Freiheiten

Dieses Wissen und die Möglichkeit, dass noch einmal alles offen ist hilft uns dabei freier zu werden. Durch den Personalfachwirt wären wir auf einen recht kleinen Teilbereich eingegrenzt. Zwar hätten wir dann auch die Formale Voraussetzung für ein Studium bekommen, aber wir hätten dann nicht die breiten Fachkenntnisse erhalten. So haben wir den Weg in Richtung Bachelor BWL frei und zwar auf den Ebenen Voraussetzungen und Fachkenntnisse und können uns dann, im Master festlegen.

Wir sind nun gerade für kleinere Betriebe die perfekte Besetzung

Die Vernetzung der Fachgebiete und die tiefgehenden Grundkenntnisse sind gerade in kleinen Firmen super. Während sich große Firmen Personalabteilungen leisten, wo man dann als Personalfachmann landet, ist es in kleinen Firmen oft so, dass die eierlegendewollmilchsau gesucht wird. Dies ist man als Wirtschaftsfachwirt gewissermaßen. Man kann den Chefs in allen Teilbereichen zur Hand gehen und sich schnell in andere Gebiete einarbeiten, da man ja überall Grundkenntnisse hat. 

Wir lernen Bereiche kennen, in denen wir noch mehr Bildung wünschen

Wie bereits geschildert Marketing ist unsere neue Leidenschaft. Wir haben damit auch schon die erste Weiche in Richtung Zukunft gestellt. Um die bereits tollen Grundideen des Lehrgangs Wirtschaftsfachwirt noch zu ergänzen kann man sich als Akademiestudent bei der Fernuni Hagen speziell die Module heraussuchen, die interessant sind und so sein eigenes Wissen fundiert vertiefen. Für uns galt in dem Fall, dass wir uns in Richtung BWL Marketing orientiert haben. Ich habe mir noch dazu einen Kurs für Arbeitsrecht gegönnt. Das konnte ich bei juristischen Fakulität machen. Also alles in Allem sehr interessant und lehrreich und wir haben Interessen kennengelernt und konnten gezielt nach weiteren Weiterbildungsmöglichkeiten suchen.

Wir haben vernetztes Wissen im Bereich Wirtschaft

Bereits vor der Prüfung merkt man: Alles hängt irgendwie mit allem zusammen. Man stellt fest, dass die Unternehmensrechtsformen nicht nur für die Existenzgründung wichtig sind ( welche Form wählt man ) sondern auch in BWL wieder auftauchen. Man lernt, dass die Mitbestimmung des Betriebsrates zum Einen in Sachen Personal eine Rolle spielt, zum Anderen aber auch in anderen Teilbereichen. Überhaupt, BGB und HGB ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche und das Rechnungswesen findet man auch immer mal wieder ( wenn man sich die Betriebswirtschaftlichen Kennzahlen ansieht )
So eine Vernetzung und Grundbildung ist eine super Sache. Man erkennt nicht nur, dass es Zusammenhänge zwischen den Teilbereichen gibt, sondern lernt auch Sachverhalte komplex zu betrachten. Zum Beispiel wenn ich jemanden einstellen will. So muss ich den Aufbau der Stellenanzeige kennen ( rechtlich, personal ), diese gute in Szene setzen können ( Marketing ) und den gesamten Einstellungsprozess effektiv abarbeiten können ( organisatorisch, rechtlich und betriebswirtschaftlich sinnvoll ). Mir fiel beim Wirtschaftsfachwirt auf, dass solche Vernetzungen beim normalen Lernen komplett fehlen, sondern dass dort immer nur auf einzelnen Teilbereichen rumgeritten wird. Das ist doch eigentlich total schade. Es sollte auch in den Schulen mehr projektbezogenes Lernen geben. 

Montag, 24. Juli 2017

Was tun, wenn es nicht mehr weiter geht? Erstmal raus aus dem Lerntief

Das Leben als Fernstudent ist ein einziges Auf und Ab. Man ist mit sich relativ allein und hangelt sich von Heft zu Heft, von einer Abgabe Aufgabe zur Nächsten und ist ein Problem gelöst, dann kann man sich sicher sein, dass das Nächste schon Pfötchen gibt. Doch es hat auch viele Vorteile. Diese sollen jetzt aber nicht Thema unseres Beitrags sein, sondern wir wollen ein paar Tipps geben was man tun kann, wenn es nicht mehr weiter geht. Was genau für wen richtig ist, das ist immer sehr individuell. Es gibt kein Universalzaubermittel womit die Probleme alle weg sind. Doch es gibt gute Hilfen, die einem helfen können schnell wieder auf den Pfad der Tugend zurück zu kommen.

Hier also unsere Tipps:

Einfach mal alles liegen lassen

Wenn gar nichts mehr geht, dann geht auf jeden Fall eine Pause. Pausen können den Lernerfolg entscheidend positiv beeinflussen. Man bekommt Abstand zum Stress und seinem Leistungsdruck, man hat Zeit den Lernstoff sacken zu lassen und kann diesen im Gehirn noch mal ordnen und es relativiert sich vieles von dem, was zuvor noch oberste Priorität hatte. Während man noch vor 3 Wochen dachte, dass das Leben vorbei ist, wenn man diese oder jene Einheit nicht verstanden hat, so stellt man nach ein wenig Ruhe fest, dass die Sache doch nicht so zentral und wichtig ist. Zudem kann man auch oft den Effekt feststellen, dass man sich an einer Aufgabe die Zähne ausbeißt und immer und immer wieder scheitert, jedoch dann, wenn man sie einmal in Ruhe gelassen hat, wie Butter durchkommt und es plötzlich gar kein Problem mehr bei der Bearbeitung der Aufgaben gibt. Die Erklärung dafür ist simpel: Wer zu nah dran ist, zu emotional ist, der sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Doch Achtung - man sollte in jedem Falle versuchen wieder den Anschluss zu finden, also die Sachen nicht zu weit weg schieben.

Springen und leichte Sachen suchen

Wenn es nicht ganz so schlimm ist und man noch nicht zu sehr mit den Nerven runter ist, dann kann man sich auch erstmal damit helfen, dass man die schweren Sachen auslässt. In unserem Falle war es Volkswirtschaftslehre, was uns echt den letzten Nerv und den Spaß bei der Sache geraubt hat. Wenn man das Heft nun erstmal Heft sein lässt und sich dem widmet, was viel besser läuft, dann kann man auch wieder an die harten Nüsse gehen. Wir haben VWL erstmal so gut es geht gemacht und die Abgabe aufgaben abgegeben, trotz des Gefühls nicht eine Silbe verstanden zu haben. Nun arbeiten wir das Heft nicht mehr als Ganzes auf, sondern schnappen uns Lektion für Lektion, Inhalt für Inhalt und löffeln die Suppe tröpfchenweise aus. Der Sprung zum Heft Personal war eine gute Idee, dies läuft nämlich blendend. Und mit der Tröpfchenmethode sind wir nun immerhin bei Heft 2 Lektion 2 ( von 5 ) und das ohne die pure Verzweiflung.

Hätten wir den Sprung nicht gemacht, dann würden wir immer noch bei VWL hängen, mit den anderen Sachen nicht weiter kommen, komplett die Motivation verloren haben für die restlichen Dinge und vermutlich daran zweifeln, dass wir das überhaupt schaffen. So haben wir ein gutes Gefühl, da es voran geht, wir auch Erfolgserlebnisse haben und die Inhalte von VWL dennoch nicht liegen bleiben, sondern in verdaubaren Portionen in die Birne kommen.

Wer in mehr als 3 Fächern Probleme hat, der sollte sich aber den nächsten Punkt mal überlegen. Denn man darf natürlich nicht unbegrenzt viel schieben und springen, sonst wird der Berg all zu groß.

Knacker markieren und mit jemanden besprechen

VWL kriegen wir hin, so viel ist sicher. Wir haben das Heft übersprungen und in kleine Happen zerlegt. Hier lauert aber eine Gefahr: Springt man und behält seine Baustellen nicht im Bewusstsein, so kann es bei der Prüfung eine sehr böse Überraschung geben. Als Lernender im Erwachsenenbereich und besonders als Fernstudent muss man sehr gut selbst auf seine Baustellen achten und diese auch immer in Petto haben. Darum, wenn man springt und merkt, dass man bei dem Heft auch in kleinen Happen nicht weiter kommt, schnell den nächsten Punkt machen:

Hilfe von Außen

Wir hatten das mit Jura. Die Einheiten zum bürgerlichen Gesetzbuch schienen wir zwar gut verstanden zu haben, jedoch war es irgendwie nicht von Erfolg gekrönt. Ich hatte ja schon geschrieben, dass wir da einen fette VIER gesammelt hatten. Sonst nur 1 oder 2 und dann eine Vier. Um weitere Dämpfer zu verhindern und ein Durchfallen in diesem Thema zu vermeiden, haben wir uns schnell Hilfe von Außen gesucht. Mit Hilfe eines Aushangs am schwarzen Brett der Uni und einer Anzeige beim Asta haben wir uns Online Nachhilfe gesucht. Sowas geht schnell und einfach, scheut Euch nicht Euch Hilfe zu suchen (ggf. auch bei uns!).

Pause machen, Plan schreiben, Struktur pur 

Die Pause (siehe oben ) haben wir nicht einfach abgebummelt, sondern sinnvoll genutzt. Wir haben uns Hilfe für die BGB Sachen gesucht, in der Zeit haben wir etwas Abstand zum Lerninhalt gewonnen, Lernmaterial ( Bücher ) bestellt, insbesondere für VWL und sind dann auch noch dazu über gegangen die Inhalte mehr zu strukturieren. Weil wir unbedingt zum ILS Seminar I wollten haben wir noch ( schnell mal ) ein paar Abgabeaufgaben durchgehauen, welche uns dann den Zugang zum Seminar beschert haben.

Doch das ist nicht alles: Wir haben uns auch noch die Mühe gemacht die Inhalte noch einmal durch zu gehen und eine Struktur rein zu bringen. Dies sah wie folgt aus:

  • Ich habe in Exel einen Termin Kalender gemacht und von der Prüfung an rückwärts die Hefte eingetragen. So habe ich einen groben Plan bis wann ich welches Heft fertig habe
  • Ich habe mir einen Wochenplan gemacht wann ich welche Lerneinheit einlege ( Lesen, Heft zusammenfassen, Wiederholung von den älteren Heften, Lesen im Buch
  • Ich habe mir Pausen eingeplant
  • Ich habe mir die Woche mit Lerngruppen und Nachhilfe gefüllt. 
  • Ich habe Blogs im Internet gesucht, die sich ebenfalls mit dem Thema befassen
Wir brauchen Eure Unterstützung. Auf unserem Nachhilfe für Dich Kanal Nachhilfe für Dich finden alle Schülerinnen und Schüler Videos für kostenlos Nachhilfe. Wir müssen nun die 1000 Abonnenten knacken, sonst verlieren wir die Partnerschaft mit Youtube. Für Euch ist es ein Klick, für andere evtl. die Abiturnote. Danke für Euren Support.